Neue Feuer- und Rettungswache in Dresden-Altstadt geplant

Eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden

Realisierungswettbewerb abgeschlossen

Mit einem europaweit ausgeschriebenen, beschränkten Architekturwettbewerb suchte das Brand- und Katastrophenschutzamt der Landeshauptstadt Dresden einen Entwurf für die am Standort Strehlener Straße/ Franklinstraße geplante neue Feuer- und Rettungswache (Citywache), der auch ein Brandschutzzentrum angeschlossen sein soll. Betreut wird der Realisierungswettbewerb von der STESAD GmbH. Bewerbungsschluss war der 31. August 2007. Aus den 60 Bewerbern wurden dann 14 ausgewählt, die bis zum 15. Juli 2008 ihre Entwürfe und Modelle abgaben, aus denen die Jury nun folgende Preisträger wählte:

1. Platz - Arbeitsgemeinschaft Citywache Dresden - vertreten durch schulz & schulz architekten gmbH aus Leipzig

2. Platz - Rieger Architekten aus Dresden

3. Platz - agn Niederberghaus & Partner GmbH aus Halle

Alle eingereichten Entwürfe für den Neubau der Citywache Dresden sind ab sofort bis zum 29. August im Foyer des Technischen Rathauses, Hamburger Straße 19 ausgestellt. Das Foyer ist Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Gebaut werden sollen eins oder mehrere Gebäude mit Funktions- und Sozialräumen für die Arbeits- und Bereitschaftszeiten; Stellflächen für Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie für Spezialfahrzeuge. Außerdem sind ein Führungs- und Lagezentrum (FLZ) mit Nachrichtenzentrale für Großschadensereignisse und den Katastrophenfall sowie dazu gehörige Technikräume geplant. Eine Mastkonstruktion wird zur Aufnahme von Sende und Empfangstechnik für BOS-Kommunikation (Funk für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) benötigt. Ein Brandschutzerziehungszentrum für Öffentlichkeitsarbeit und Ausbildung macht die Citywache komplett. Die Aufgabe des Wettbewerbes beinhaltete nicht die detaillierte Planung für die Ausrüstung und Ausstattung. Kenndaten: ca. 25 000 Kubikmeter umbauter Raum; ca. 4 500 Quadratmeter Nutzfläche; Kosten für Planung, Bau und Ausstattung belaufen sich auf ca. 15 Mio Euro.

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