Projektsteuerung Um- und Ausbau Heinz-Steyer-Stadion

Am 12. November wurde mit dem Rückbau des Daches am Dresdner Heinz-Steyer-Stadion begonnen und anschließend das gesamte Gebäude Stück für Stück abgerissen.

Begonnen wurde anschließend mit dem Abbruch der Steintribüne und dem Aushub der Baugrube. Mit Beginn 2022 bis zum Herbst 2022 entsteht der Rohbau. Anschließend starten die Ausbauarbeiten, die etwa ein Jahr dauern. Parallel dazu werden ab Dezember 2022 die Außenanlagen und das Infield hergerichtet.

Für September 2023 ist die Fertigstellung geplant. Die STESAD übernimmt nach der Durchführung des Wettbewerblichen Dialogs die Projektsteuerung für den Um- und Ausbau des Stadions.

Eckpunkte zum Projekt:

Im September 2018 hatte der Stadtrat den Um- und Ausbaus des Heinz- Steyer-Stadions beschlossen. Im Juli 2019 startete der wettbewerbliche Dialog. Am 17. November 2020 kürte die Jury den Sieger des Wettbewerblichen Dialogs, der am 28. Januar 2021 vom Stadtrat als Generalübernehmer bestätigt wurde. Nun steht der lang ersehnte Baustart an. Begonnen wird mit dem Abbruch der Steintribüne und dem Aushub der Baugrube. Mit Beginn 2022 bis zum Herbst 2022 entsteht der Rohbau. Anschließend starten die Ausbauarbeiten, die etwa ein Jahr dauern. Parallel dazu werden ab Dezember 2022 die Außenanlagen und das Infield hergerichtet. Für September 2023 ist die Fertigstellung geplant. 

Mit Gesamtkosten von rund 37,3 Millionen Euro ist der Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions eine der größten kommunalen Baumaßnahmen im Sport seit 1990 (ohne Bäder). 

Mit vier Millionen Euro fördert der Freistaat Sachsen die Baumaßnahme, zusätzlich stellt er etwa 770.000 Euro Fördermittel für die fachgerechte Entsorgung von kontaminiertem Bauschutt bereit. 

Das umgebaute Stadion wird eine moderne Wettkampf- und Trainingsstätte für den Spitzen- und Breitensport. Damit leistet die Landeshauptstadt Dresden einen Beitrag für die internationale Beteiligung Dresdner Sportler auf hohem Niveau, um auf nationaler und internationaler Ebene mithalten zu können. 

Im Perspektivszenario sollen im Stadionumfeld unter anderem ein Sportlerhotel mit Internatsplätzen, eine Rollkunst- (Sommer) und Eislaufbahn (Winter) sowie eine Gerätturnhalle und Kleinspielfelder entstehen. Das Areal soll perspektivisch als Naherholungsgebiet ausgebaut werden.

 

So soll das fertige Stadion aussehen. Visualisierung: ARGE BAM Sports GmbH / BAM Deutschland AG, O+M Architekten, phase 10

Abriss Steintribüne im November 2021. Foto: STESAD GmbH