Steuerung Bauvorhaben Kommunaler Wohnungsbau

Mit der Projektsteuerung für Standorte des Kommunalen Wohnungsbaus im Auftrag der WID Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG fügt die STESAD GmbH seit Mitte 2016 ihrem Leistungsportfolio einen weiteren wichtigen Baustein hinzu. Durch die von der Landeshauptstadt geforderte und geförderte sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung vorrangig für besondere Bedarfsgruppen, kommt dieser Tätigkeit im Sinne eines sozialen Mietkonzepts eine besondere Verantwortung bei.

Im Juni 2020 befinden sich nunmehr 28 Grundstücke im Dresdner Stadtgebiet in der Prüfung bzw. Planung, um für vorrangig Neubauten für den Wohnungsmarkt der Landeshauptstadt vorbereitet zu werden. Im Rahmen der Projektsteuerung ist die STESAD aktuell mit 16 Standorten beschäftigt. In der ersten Jahreshälfte 2020 konnte die bei allen Projekten als Bauherr tätige WID Wohnen in Dresden bereits die Übergaben der Standorte Ulmenstraße 16/Kleinzschachwitzer Weg 28 sowie Nickerner Weg, Haus A und somit von 32 Wohnungen bekanntgeben.

Aufgabe der STESAD ist es, die Leistungsphasen 1 bis 8 für alle Bauvorhaben zu koordinieren. Für die Neubauten am Nickerner Weg und der Ulmenstraße haben Mitarbeiter*innen der STESAD außerdem die Bauüberwachung der Baustellen gemanagt. Dies sowie das Gewährleistungsmanagement an den einzelnen Standorten gehören in der Regel nicht zu ihrem Leistungsspektrum im Rahmen des Kommunalen Wohnungsbaus.

Neben den schon im Bau oder in der Planung befindlichen Neubaustandorten gehört inzwischen auch die ehemalige Alloheim-Seniorenresidenz als erstes Bestandsgebäude zu den für den Sozialen Wohnungsbau umzusetzenden Standorten. Alles in allem arbeiten derzeit 16 STESAD-Mitarbeiter*innen in verschiedenen Teams - teilweise mit zwei oder drei Standorten parallel - an der Erfüllung der Vorgaben des Bauherrn hinsichtlich Ausstattung, Gestaltung und sonstigen durch den Gesetzgeber vorgegebenen Rahmenbedingungen. Die Nachfrage für die nur mit einem Wohnungsberechtigungsschein mietbaren Wohnungen ist hoch. So gibt es etwa am Standort Ulmenstraße nur noch vier freie Wohnungen. Die Entwicklung am Nickerner Weg, Haus A geht in eine ähnliche Richtung. Die Kosten für die Neubauten im Kommunalen Wohnungsbau dürfen sich auf maximal 2.200 Euro pro Quadratmeter belaufen. Je nach Größe des zu errichtenden Gebäudes, Anzahl der Mietwohnungen und Zustand des jeweiligen Grundstücks kommt es zu teils erheblichen Unterschieden.

Die derzeit am weitesten fortgeschrittenen neuen Standorte, die sich gerade im Rohbau befinden, sind die Häuser auf der Alemannen-/Wittenberger Straße, Lugaer Straße sowie Kipsdorfer-/Schaufußstraße. Insgesamt beabsichtigt die Landeshauptstadt bis 2024 circa 2.500 Wohnungen für besondere Bedarfsgruppen zur Verfügung zu stellen. Für den reinen Bau ist erfahrungsgemäß, je nach Umfang des einzelnen Projektes, mit einer Zeitspanne von 1,5 bis 2 Jahren bis zur Fertigstellung zu rechnen.

Das macht deutlich, dass die Aufgaben für die STESAD in den nächsten Jahren nicht weniger werden. Besonders erfreulich ist die große Anzahl regionaler Bauunternehmen, die im Auftrag der STESAD an den Projekten des Kommunalen Wohnungsbaus beteiligt sind.

Foto: WID Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG

Visualisierung: NHzwo-projects/Krystian Bolavec

 

 

Fotos: Wohnen in Dresden GmbH & Co. KG