Sanierung Haus A Dreikönigsgymnasium

Die Rohbauarbeiten zur Sanierung des Gymnasiums Dreikönigsschule, Haus A an der Louisenstraße 42, werden Ende Februar 2019 zu circa zwei Dritteln abgeschlossen sein. Fertigstellung ist im Verlauf des Mai geplant. Im Innenhofbereich öffnet sich der Blick hinauf zu den momentan stattfindenden Arbeiten am Dach. Dieses wird komplett saniert. Der neue, flache Anbau an Haus A ist im Rohbau bereits fertiggestellt. Hier werden später der Speiseraum sowie ein Mehrzweckraum hineinkommen. Bereits gelegt ist im Keller der Schacht für den neuen Aufzug, welcher später den barrierefreien Zugang zu den einzelnen Stockwerken ermöglichen wird. Auftraggeber der Maßnahme ist die Landeshauptstadt Dresden. Die Vorplanungen hatten im Frühjahr 2014 begonnen und wurden im Sommer 2017 beendet. Neben einer umfangreichen Entwicklungsstudie führte die STESAD GmbH auch das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen durch. Vollumfänglich umgesetzt soll die Sanierung/Erweiterung von Haus A im Mai 2020 sein. Dann wäre auch die Rückkehr eines Teils der Schüler möglich, die momentan am Schulcampus Tolkewitz ausgelagert sind.

An der derzeit eingerüsteten Fassade zur Louisenstraße sind die Arbeiten bis auf den Oberputz beendet. Erkennbar unter dem Gerüst stechen verschiedene Farbproben hervor. Damit soll letztlich die bestmögliche Farbgebung für den letztlich Verwendung findenden Farbputz ermittelt werden. Die Fenster im straßenseitigen Bereich wurden bereits erneuert.

Zurzeit wird der Einbau zweier neuer Treppenhäuser verbreitert, außerdem sind die Haustechniker unterwegs, verlegen Kabel und bereiten die sichere Funktionstüchtigkeit der späteren technischen Einrichtungen vor. Insgesamt rechnet der Projektsteuerer STESAD mit Kosten von circa 9,2 Millionen Euro. Verwendet werden können Fördermittel aus dem Programm „Städtebauliche Erneuerung“. Zudem setzt die Landeshauptstadt Eigenmittel ein.

Update 20.08.2020:

Dem Start ins neue Schuljahr am sanierten Haus A innerhalb des Komplexes Dreikönigsschule steht nichts mehr im Weg. Bis zum Schulstart am 31.08.2020 werden noch Restarbeiten unter anderem in der zukünftigen Cafeteria, den Freianlagen, an Elektroinstallationen und Fußböden durchgeführt. Anders als in der ursprünglichen Planung erwartet die Schüler*innen an dem neu geschaffenen Anbau mit Speise- und Mehrzweckraum eine begrünte Fassade mit echten Pflanzen und automatischer Bewässerung. Die grüne Lunge der Schule wurde installiert, weil bei der zunächst beabsichtigten Betonfassade kein preislicher Vorteil in der Umsetzung festgestellt werden konnte.

Durch diese Umplanung, einige zunächst nicht vermutete Bauverzögerungen und die allgemeine Corona-Situation wird die Fertigstellung circa 3 Monate später als geplant realisiert. Voraussichtlich im November ist mit der nachträglichen Bepflanzung des Schulhofs sowie der kleinen Vorhöfe aus dem Gelände der Schule zu rechnen. Für die Maßnahmen rechnet die STESAD mit Gesamtkosten von circa 11 Millionen Euro.

Als nächstes steht nun die Sanierung des Hauses B an. Die Gerüstbauer sind hier bereits aktiv. Auch hier übernimmt die STESAD im Auftrag des Schulverwaltungsamtes die Projektsteuerung.

Foto: STESAD GmbH / Flightseeing Dresden