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Die grundlegende Umstrukturierung des einst als Gasversorgungsanstalt mit fünf Gasbehältern ausgestatteten und später durch die DREWAG als Betriebsstandort genutzten Areals an der Lößnitzstraße 14 geht voran. Bereits deutlich zu sehen sind sowohl der in die Höhe wachsende Neubau des Schulgebäudes für die künftige 148. Grundschule als auch der für die zugehörige Einfeldsporthalle. Die Projektsteuerung für diese Neubauten sowie für den noch zu realisierenden Neubau einer Kita auf dem unmittelbar angrenzenden Gelände übernimmt im Auftrag des Schulverwaltungsamtes und des EB Kita die STESAD GmbH.

Nachdem im November 2018 die Altlastensanierung für den Schulneubau und entsprechende Baugrunduntersuchungen für den KITA-Neubau abgeschlossen wurden, konnte planmäßig mit dem Bau der Gebäude zwischen Lößnitz- und Friedensstraße begonnen werden. Starten soll der Unterricht in der 148. Grundschule zum Schuljahr 2020/2021.

Bei der erfolgten Altlastensanierung auf dem Schulgrundstück wurde das Gasometer 4 (45 Meter Durchmesser, sieben Meter Tiefe) komplett abgetragen und der Bauschutt entfernt. Anschließend wurde die Grube mit einem unbelasteten Z0-Boden verfüllt.

Von mehreren Teergruben auf dem einstigen Gasversorgungs-Gelände wird momentan eine kleinere Grube in Vorbereitung der Rohbauarbeiten für den Kita-Neubau sowie Schadstoffe aus dem Boden entfernt.

Der Schulneubau wird als klarer quaderförmiger Baukörper mit einer Sockelzone und zurückgesetztem Eingangsbereich formuliert und erhält eine Fassade aus hellem Verblendmauerwerk sowie Betonfertigteilen im Erdgeschossbereich der Schule, kombiniert mit Faserzementplattenbekleidungen im Eingangsbereich. Der Beginn der Fassadenarbeiten soll der 9. September 2019 sein, während der gleiche Fassadentyp an der Sporthalle bereits ab Mitte Juli aufgebracht werden soll.

An der künftigen Grundschule sollen in rund 15 Monaten 240 Schüler in acht Klassen lernen. Die 148. Grundschule wird jedoch bereits zum neuen Schuljahr gegründet und die Schüler zunächst im Schulbau der 153. Grundschule an der Fröbelstraße 1 unterrichtet. Schulleiterin ist Frau Angelika Guder. Im Gebäude sollen 2 Differenzierungsräume, 3 Fachkabinette, ein Mehrzweckraum, eine Schulbibliothek/Mediathek, ein Speisesaal mit Ausgabeküche, Räume für die Schulverwaltung, Arztuntersuchungen, Hausmeister und Reinigung sowie Nebenräume wie Speise- und Mehrzweckraum integriert werden. Das Gesamtbudget für den Schulneubau liegt bei circa 15,833 Millionen Euro.

Bezüglich des Kita-Neubaus, welcher im Frühjahr 2021 fertiggestellt sein soll, wird die Altlastenbeseitigung Ende Juni 2019 fertiggestellt sein. Anschließend beginnt ab Anfang Juli der Rohbau. Neben einer eng mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft abgestimmten Freiraum- und Grünanlagengestaltung, wird außerdem eine neue Erschließungsstraße zur Erreichbarkeit der Schule und Kita errichtet. Hier liegt die Projektsteuerung für Planung und Realisierung bezüglich Erschließung mit Medien und Straßenneubau ebenfalls bei der STESAD GmbH. Voraussichtlicher Start für die Arbeiten ist der 23. September. Die neue Erschließungsstraße soll von der Lößnitzstraße abgehend, parallel zur Friedensstraße, neben der Altbebauung (Krokodilhaus, Tranquillo u.a.) gebaut werden. In den kommenden Jahren wird das gesamte ehemalige DREWAG-Gelände zu einem attraktiven Standort für Arbeiten und Freizeit revitalisiert und in die bestehende Stadtstruktur des Wohngebietes „Südlicher Hecht“ integriert. Dafür leistet die STESAD GmbH einen wesentlichen Beitrag.

 

Update 22.09.2020:

Die Nutzungsfreigabe für die 148. Grundschule an der neu gewidmeten Marta-Fraenkel-Straße 8 erfolgte fristgemäß zum 28. August 2020. Dabei konnten die veranschlagten Baukosten in Höhe von 15,8 Millionen Euro sogar leicht unterboten werden. Seit Ende der Ferien, also ab dem 31. August, werden nun zunächst zwei erste Klassen und zwei zweite Klassen in dem neuen Schulgebäude unterrichtet. 120 Schüler*innen haben am Standort begonnen. Ab dem Schuljahr 2021/22 sollen dann noch die Dritt- und Viertklässler dazukommen, sodass die Anzahl auf dann 240 Schüler*innen anwachsen wird.

Die Versorgung über die fertige Ausgabeküche ist gut angelaufen, sodass ein leckeres Mittagessen für alle Jugendlichen gesichert ist. Um den Hort kümmert sich der in Dresden bekannte und verdiente Verein Malwina e.V. Bei der Hortbetreuung handelt es sich um ein Integrationsangebot.

Mit einem kleinen Festakt unter Planern und Architekten wurden Ende August  auch die neu gestalteten Freianlagen durch die Jungen und Mädchen in Besitz genommen und der Sportunterricht findet nunmehr im Neubau der Einfeld-Sporthalle statt. Hier sollen ab November 2020 auch städtische Vereine die Sportfläche nutzen können.

 

 

 

Fotos: STESAD GmbH

Auftraggeber/Begünstigter der Förderung

  • Landeshauptstadt Dresden, Schulverwaltungsamt

 

Anschrift
  • Lößnitzstraße 14, 01097 Dresden

 

Vorhaben bzw.
Leistungszeitraum
  • Planung: 2015
  • Bau / Umsetzung: 04/2018 bis 08/2020

 

Kosten und Förderung:
  • Gesamtkosten: 15.833.587 €
  • davon entfallen auf:

Fördermittel

  • 3,2 Mio € EFRE-Fördermittel (80 Prozent der Gesamtkosten) Inwertsetzung belasteter Flächen für die Altlastensanierung Gasometer 4
  • 3,5 Mio € Fördermittel aus dem Förderprogramm Schulische Infrastruktur
  • Kosten für Altlastensanierung: 4.976.000 €

Fördermittelzeitraum

2014 bis 2020

 

Auftrag

  • Projektsteuerung und Projektleitung

 

Beteiligte
Planungsbüros

  • Architektur und Hochbauplanung: nitschke und kollegen GmbH, Weimar

  • TGA: IB Lorenz, Klipphausen, IB Scheffler, Dresden

  • Freianlagen: Kraushaar Lieske Freiraumplanung, Dresden

  • Tiefbau: CIC Bauingenieure GmbH

  • Altlastensanierung: ERGO Umweltinstitut Dresden
  • Tragwerksplanung: Eggers Tragwerksplanung GmbH


Beauftragte Bauunternehmen

  • AMAND GmbH & Co.KG, Grumbach

  • Hoch- und Ingenieurbau Wilsdruff GmbH