Der Neubau des modernen Trainingszentrums für die Profimannschaft und Talente der U16, U17 und U19 des Fußballzweitligisten Dynamo Dresden im Sportpark Ostra ist aktuell eines der größten Vorhaben der STESAD als Projektsteuerer und Bauherrenvertreter. Bauherr ist die Gesellschaft für Immobilienwirtschaft mbH Dresden (DGI). Neben den Sportlern wird auch die sportliche Leitung der SGD unter der Leitung nach der Fertigstellung in das zum Trainingsgelände gehörende zweistöckige Funktionsgebäude ziehen.

Während die drei Großspielfelder (zwei beheizbare Rasenplätze- und ein Kunstrasenplatz) noch vor dem Winter begrünt werden sollen, nimmt auch das zentrale Funktionsgebäude immer mehr Gestalt an. Nach dem kürzlich erfolgten Richtfest geht der Baufortschritt hier planmäßig weiter. Im Gebäude, dessen Fassade anthrazitfarbene Blechschindeln schmücken werden, können sich die Dynamos nach der geplanten Fertigstellung der Trainingsanlage zur Jahreshälfte 2020 über Top-Bedingungen freuen. Der Innenausbau des Funktionsgebäudes beginnt, sobald alle Fenster und Türen verbaut sind. Nach der Fertigstellung wird es neben Büroräumen unter anderem einen Presse- und Kraftraum, ein Entmüdungsbereich, einen Speiseraum mit Obsttheke und mehrere Bereiche für physiotherapeutische Behandlungen der Spieler geben. Nahe dem Haupthaus entsteht auf dem Gelände außerdem ein Mehrzweckgebäude, welches hauptsächlich für die Koordination der Platzpflege der verschiedenen Spielstätten da sein wird. Neben reinen Fußball-Trainingsfeldern sind außerdem Areale für Fußballtennis, Schnellkrafttraining, Koordination und andere Trainingsspezifika geplant. Auf dem Gelände wird ein Multifunktionshügel für verschiedene Trainingsinhalte nutzbar gemacht.

Ziel der Sportgemeinschaft ist es, die Saisonvorbereitung 2020/21 bereits im Trainingszentrum zu absolvieren. Der Bau wird nach jetzigem Stand rund 20 Millionen Euro kosten. Dynamo Dresden wird das Gelände selbst betreiben und über die nächsten rund 25 Jahre per Mietkauf von der DGI erwerben. Wie der Sportverein jüngst bekannt gab, stellt der Freistaat 2,16 Millionen sowie die Landeshauptstadt Dresden vier Millionen aus der Sportförderung im Juniorenbereich für den Bau zur Verfügung.

Für die STESAD GmbH, die seit der Vorplanung im Herbst 2015 mit dem Dynamo-Trainingszentrum beschäftigt ist, stellte das Vorhaben durchaus eine besondere Herausforderung dar. So wurde im Verlauf der Arbeiten deutlich, dass neben den Planungen für Gebäude und Sportplätze viele andere planungsrechtlichen Aspekte mitbeachtet werden mussten. Die Belange von Umwelt-, Arten- und Hochwasserschutz sowie Altlastenuntersuchungen gehörten fortlaufend zu den spezifischen Anforderungen. Gleichwohl dies in der Gesamtheit Zeit und Geld kostete, gelang es den beteiligten Firmen in der Folge das Zeitregime für die Baumaßnahme einzuhalten. Insgesamt werden am Ende inklusive Nachunternehmen um die 100 Firmen an dem Projekt beteiligt sein, was den organisatorischen Aufwand für den Bauherrenvertreter STESAD verdeutlicht. Deshalb wurden intern die Kräfte gebündelt und flossen die Expertise aus den Bereichen Planung, Hochbau, Vergabe und Rechnungswesen/Schriftverkehr für den reibungslosen Ablauf zusammen.

Fotos: STESAD GmbH

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