Entwicklungsgebiet Nickern

Größe: 57 ha
Lage: Dresden-Nickern
Beginn: 11.05.1995 förmliche Festlegung
Ende: -
Entwicklungsträger: STESAD GmbH, seit 1994
Bewohner:

2004: ca. 1.100 Einwohner

2009: ca. 1.600 Einwohner

2011: ca. 1.700 Einwohner

2018: ca. 1.900 Einwohner

Leistungszeit: seit 1994 bis voraussichtlich 2019

 

Unter dem Titel „Leben zwischen Stadt und Land - Das Entwicklungsgebiet Dresden - Nickern“ haben die STESAD GmbH und die Landeshauptstadt Dresden eine Broschüre über das nunmehr fertig entwickelte Wohnareal erarbeitet und herausgegeben. Diese Broschüre ist erhältlich  bei der STESAD GmbH, Königsbrücker Straße 17 oder im Stadtplanungsamt, Freiberger Straße 39, 2. Etage, im Raum 2309.

Es gibt sie außerdem digital unter https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/06/pm_008.php

Leistungen der STESAD GmbH

  • Treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden
  • übergeordnete Verfahrenssteuerung in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden
  • Grunderwerb, Bodenordnung
  • Koordinierung der Abbruchmaßnahmen und Altlastensanierung
  • Baulandentwicklung
  • Projektsteuerung der verkehrs- und medientechnischen Erschließung sowie der Frei- und Grünanlagen
  • Vermarktung und Veräußerung des Baulandes
  • städtebauliche Beratung und Vorbereitung von Entscheidungen der Landeshauptstadt Dresden
  • Öffentlichkeitsarbeit

Geschichte

  • 6.000/5.000 v. Chr.: erste Besiedlung des Gebietes
  • 1288: erste urkundliche Erwähnung von Nickern
  • um 1350: erste Erwähnung des Rittersitzes Nickern, das Rittergut wechselt in den folgenden Jahrhunderten mehrfach die Besitzer
  • 1930: Beginn der Nutzung des Geländes durch die Deutsche Luftwaffe
  • 1945-1992: Nutzung des Geländes durch die sowjetischen Streitkräfte

Konversionsgebiet Nickern - Vom Kasernengelände zum attraktiven Wohngebiet

  • 1994: STESAD GmbH übernimmt als treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden die komplette Koordination der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Dresden-Nickern
  • städtebauliches Entwicklungsziel: Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes zu einem attraktiven Wohngebiet am Stadtrand von Dresden
  • 1995: Beginn der Abbruch- und Aufräumarbeiten
  • seit 1996 wurden durch Errichtung von Straßen und Wegen sowie der medientechnischen Ver- und Entsorgungsanlagen die Grundlagen für vielfältige Grundstücksangebote geschaffen
  • die finanzielle Grundlage dafür wurde von Stadt, Land und Bund gelegt
  • in den Folgejahren entstand aus einem problematischen Kasernengelände ein lebendiges Wohngebiet in einer landschaftlich reizvollen Lage, geprägt von ausgedehnten Stadtteilparks und Grünflächen

A.) Saniertes Stabsgebäude

  • zu den größten Herausforderungen zählte die Erhaltung des ehemaligen Stabsgebäudes, das im Sommer 1998 an einen privaten Investor veräußert wurde
  • bereits im März 1999 konnte im ersten Bauabschnitt Richtfest gefeiert werden
  • im Oktober des Jahres 1999 zogen die ersten Mieter in die neuen, attraktiven Wohnungen des Stabsgebäudes
  • bis zum Jahr 2000 wurde das ehemalige Stabsgebäude hochwertig saniert und beherbergt seither Wohnungen, kleinere Geschäfte und eine Kindertagesstätte

B.) Kauschauer Feld

  • im Westen des Wohngebietes wurden zu Baubeginn mehrere Wohnbauten mit Mietwohnungen errichtet
  • kurz darauf folgte der Bau von Reihen- und Doppelhäusern sowie einigen Mehrfamilienhäusern
  • die attraktive Wohnlage begründet sich durch die unmittelbaren Nachbarschaft zum großen Stadtteilpark „Trutzsch“ und ruhigen Wohnstraßen

C.) Auf dem Trutzsch

  • im Herzen des Wohngebietes wurden Reihen- und Doppelhäuser, sowie freistehende Einfamilienhäuser gebaut und erfüllen somit die Idylle vom Eigenheim im Grünen durch die direkte Nachbarschaft zur Kleingartensiedlung sowie dem tollen Ausblick

D.) Lockwitzer Hang

  • im Südosten wurde angrenzend an die bestehende Bebauung von Dresden-Lockwitz der „Lockwitzer Hang“ mit Einfamilienhäusern bebaut

E.) Zum Gebergrund

  • im nördlichen Bereich des Wohngebietes entstand angrenzend an die Siedlung Nickern aus den 1930er Jahren ein neues Quartier mit freistehenden Einfamilienhäusern, die sich um begrünte Wohnanlagen gruppieren

F.) Nickerner Stadtgärten

  • das Areal „Nickerner Stadtgärten“ bildet den Abschluss der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
  • auf der Fläche von etwa 8 ha wurden attraktive Wohngrundstücke für eine aufgelockerte, individuelle Bebauung mit Eigenheimen und Reihenhäusern sowie Wohnungen erschlossen