Workshop zum Masterplan Prohlis

Mithilfe des Masterplans Prohlis 2030 möchte die Landeshauptstadt dem Entwicklungsbedarf des Stadtteils entsprechend handeln und mittelfristig Verbesserungen umsetzen. Um Akteur*innen vor Ort einzubeziehen, veranstaltete die STESAD am 30. Mai einen Workshop zu Handlungsfeldern im Prohliszentrum.

Der Einladung folgten 60 Teilnehmer*innen (Bürger, Akteure, Stadtverwaltung, Stadtbezirksbeiräte), die zwischen 10 und 15 Uhr aktiv an der Veranstaltung teilnahmen. Mittels World-Café-Methode ( https://de.wikipedia.org/wiki/World-Caf%C3%A9) moderierten die STESAD-Mitarbeiter*innen Marie Steinmüller und Steven Eichler durch die Veranstaltung.

Nach Begrüßung durch Stadtbezirksamtsleiter Jörg Lämmerhirt wurde die Moderation an die STESAD übergeben und Ablauf, Agenda, Rollenverteilung und Zielsetzung der Veranstaltung vorgestellt. Die Teilnehmer*innen erhielten einen Einblick in die Bestandsanalyse. Nach einer Info über den Status Quo, die Ergebnisse der Bürgerumfrage und die daraus abgeleiteten Zielrichtungen für das Masterplangebiet durch die STESAD, erfolgte die Überleitung zur Gruppendiskussion im „World Café".

In diesem aktiven Teil durften die Teilnehmer*innen sich an der Ideenfindung beteiligen. Hierfür wurden folgende fünf Thementische mit festen Fragestellungen und jeweils zwei festen Tischmoderator*innen aufgebaut:

  • I - Wohnen und Wohnumfeld / Klimaschutz und Klimaanpassung
  • II - Aktivierung / Beteiligung / Miteinander
  • III - Öffentlicher Raum
  • IV - Mobilität und Verkehr
  • V - Bildung / Kultur / Freizeit / Sport / Soziales

Übergeordnete Zielstellung war dabei die Erarbeitung von Ideen und Entwicklungsschwerpunkten unter Beachtung übergeordneter Leitziele. Nach ca. 20 Minuten wechselten die Gruppen im Uhrzeigersinn zum nächsten Thementisch. In aufeinanderfolgenden Gesprächsrunden absolvierten die Teilnehmer*innen alle fünf Thementische nacheinander. Nach einer Pause folgte der Transfer der an den Tischen erarbeiteten Inhalte ins Plenum. Zudem gab Experte Dr. Hunger (Planungsbüro Hunger) Einblicke in Best-practice-Beispiele anderer Großwohnsiedlungen.

Wo steht das Projekt und wie geht es nun weiter?

Derzeit befindet sich der Masterplan Prohlis 2030 in der Entwicklung der Maßnahmen. Dabei soll zusammen mit der Stadtverwaltung, Bürger*innen und Akteur*innen vor Ort eruiert werden, was im Quartier getan werden sollte. Des Weiteren möchte die STESAD zusammen mit der Stadtverwaltung auch Kinder und Jugendliche aus Prohlis beteiligen und integrieren und über das Quartier und ihre Lebenswelt diskutieren. Aus diesem Grund werden gemeinsam mit lokalen Einrichtungen (Kinder- und Jugendtreffs, Schulen etc.) Aktionen vor Ort durchgeführt.

Im Sommer dieses Jahres sind Stadtteilspaziergänge mit weiteren Beteiligten geplant, zudem ist ein Workshop im Herbst angedacht. Ende des Jahres soll dann der Grobfahrplan für die umzusetzenden Entwicklungsschritte feststehen und in einer „Gallery Walk"-Ausstellung vorgestellt werden.

Fotos: STESAD GmbH

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