Weiterführung des Ausbaus von Straßen, Gehwegen und Medien für Gewerbestandort Dresden-Klotzsche

Im Industriepark Klotzsche im Dresdner Norden werden derzeit die maroden Kopfsteinpflasterstraßen erneuert. Der 1,4 Kilometer lange erste Bauabschnitt, die Straße „Zum Windkanal“ bis zum Kreuzungspunkt Straße „Zum Kraftwerk“, wurde Ende Juni fertiggestellt. Begonnen hatten die Arbeiten vor einem reichlichen Jahr.

Am 4. Juli 2019 hat Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, den Startschuss für den zweiten Bauabschnitt zur Erschließung des Gewerbestandortes gegeben und gemeinsam mit Markus Kluge, Abteilungsleiter Stadtentwicklung/Stadtsanierung von der STESAD GmbH, den aktuellen Stand des Bauvorhabens und die weitere Planung vorgestellt.

Auf einer Länge von 1,2 Kilometern wird jetzt die Straße „Zur Wetterwarte“ von der Kreuzung "Zum Kraftwerk“ bis Königsbrücker Landstraße grundhaft ausgebaut. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund fünf Millionen Euro. Davon sind rund 2,6 Millionen Euro Fördermittel. „Der Ausbau der Straße war dringend nötig. Wir schaffen damit gute Bedingungen für die ansässigen Unternehmen im gesamten Gebiet und ermöglichen so Zukunftsinvestitionen wie jene der Elbe Flugzeugwerke in einen neuen Hangar", sagt Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung. Aber nicht nur die Fahrbahn wird auf einer Breite von 6,0 bis 6,5 Metern erneuert. „Wir bauen beidseitig auch die Gehwege sowie die Bushaltestellen behindertengerecht aus“, so Markus Kluge. Auch die Straßenentwässerung und die öffentliche Beleuchtung werden erneuert, zudem neue Parkflächen angeordnet. „Die Fertigstellung ist für Herbst 2020 vorgesehen“, kündigt Kluge an.

„Uns war wichtig, dass wir unser Vorhaben effizient mit den Maßnahmen anderer Partner in der Stadt abstimmen“, erklärt Franke. So verlegt die DREWAG gleich eine Gashochdruckleitung und die Stadtentwässerung Dresden GmbH baut einen neuen Stauraumkanal für Regenwasser sowie ein Regenrückhaltebecken. Die STESAD GmbH realisiert das Vorhaben als Projektsteuerer im Auftrag des Amtes für Wirtschaftsförderung. Allein für den Ausbau im 2. Bauabschnitt werden am Ende 8 Bauphasen nötig gewesen sein. Dies ist mit dem laufenden Betrieb im Gewerbegebiet zu erklären, was für die Planung und Abstimmung der Arbeiten eine hohe Anforderung bedeutet. Im Gewerbeareal sind neben Gewerbetreibenden unter anderem ein Seniorenheim, die Landesämter für Archäologie und Umwelt, Landwirtschaft und Geologie sowie mehrere Immobilien- und Bauunternehmen beheimatet.

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