Theaterneubau Kraftwerk Mitte – 40 000 Nutzer erfolgreich eingezogen

Heute, Mittwoch, 22. Juni sind die ersten 40 000 „Mitarbeiterinnen und auch ein paar Mitarbeiter“ im Theaterneubau Kraftwerk Mitte eingezogen. Innerhalb weniger Minuten war der Umzug pünktlich 15 Uhr abgeschlossen. Sie begannen umgehend ihren Dienst. Auf dem Balkon des Theatergebäudes wohnen nun zwei Bienenvölker die Züblin und STESAD an den Dresdner Imkerverein übergab. Besucher der Staatsoperette Dresden können künftig vor der Vorstellung einen Blick auf die fleißigen Völker werfen. Direkt neben den Zugängen zum Zuschauerraum im zweiten Obergeschoss hat man einen guten Blick auf den Balkon.

„Bereits seit 2013 beherbergt die STESAD selbst zwei Bienenvölker, die vom Imkerverein betreut werden. Die Honiganalyse ergab, dass die Bienen rund um den Albertplatz eine Vielzahl von Pflanzen angeflogen und Pollen von über 30 Pflanzenarten gesammelt hatten“, so Axel Walther, Geschäftsführer der STESAD. „Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass in der Stadt eine höhere Vielfalt an Trachtpflanzen den Bienen zur Verfügung steht, als im ländlichen Raum. Ein guter Grund, das Halten von Bienen in der Stadt zu fördern.“

Mit dabei war auch Hummel Gwidon aus der Staatsoperetten-Produktion "Das Märchen vom Zaren Saltan". Er begutachtete den Einzug der Bienen. Nach diesem Termin gönnt er sich  erst einmal eine längere Pause. Selbst aktiv wird das pummelige Tierchen - eigentlich Prinz Gwidon, verzaubert als Hummel - dann nämlich erst wieder im nächsten Jahr. Am 18. Februar 2017 fliegt Hummel Gwidon in der Wiederaufnahme-Premiere von Rimskij- Korsakows Oper "Das Märchen vom Zaren Saltan" erstmals über die Bühne der neuen Spielstätte im Kraftwerk Mitte.

Vor zwei Jahren bezogen bereits zwei Bienenvölker ihr Quartier am Kulturpalast. Einige Wochen später wurde gemeinsam mit dem Imkerverein Dresden e. V. im Dresdner Hechtviertel ein Honigschleuderraum für Dresdner Stadtimker - und solche die es werden wollen – zur Förderung der Imkerei und Bienenhaltung in der Stadt eingerichtet. Auch hier ist die STESAD Projektpartner.

Die Bienenvölker sollen künftig vor allem durch Jungimker betreut werden. Für den Imkerverein ist das eine gute Möglichkeit, Dresdner Bürger zu gewinnen und ein Bewusstsein für die kritische Situation der Bienen zu schaffen.

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