T1 Bistro & Café im Pförtnerhäuschen ? Die erste Gastronomie öffnet im Kraftwerk Mitte

Im ehemaligen Pförtnerhäuschen im Kraftwerk Mitte eröffnet in Kürze das T1 Bistro & Café. Damit zieht ein weiterer neuer Mieter auf dem Gelände ein. Am Dienstag konnte DREWAG-Geschäftsführer Dr. Reinhard Richter dem Gastronomen René Kuhnt und seinen Mitarbeitern zu seinen neuen Räumlichkeiten gratulieren.

„Wir freuen uns, dass damit eine erste Gastronomie im Kraftwerk Mitte eröffnet und so den Standort bereichert“, so Dr. Reinhard Richter. Manchmal findet man einen Lieblingsplatz. Einen Ort, mit dem man vom ersten Augenblick an einverstanden ist, weil dessen Lage überzeugt, oder die Aussicht, vielleicht die Luft, das Licht oder alles zusammen. Das Leben lässt sich dort genießen, der Zeitdruck vergessen, der Geist öffnet sich für Dinge, die im Alltagsrummel viel zu kurz kommen. Einen solchen Platz hat René Kuhnt gefunden. Denn bevor der Pieschener Gastronom die Möglichkeiten des kleinen Gebäudes entdeckte, war dessen Schicksal ungewiss. „Ich finde das wunderschön hier. Da kann man doch etwas daraus machen“, befand Kuhnt und traf eine Entscheidung. Die hat ihn einigen Mut, unzählige Arbeitsstunden und viele tausend Euro gekostet. Im September hat er damit begonnen, aus dem abgewrackten Haus ein Bistro mit Lieblingsplatzpotenzial zu machen.

Es ist direkt am  Haupteingang des entstehenden Kulturkraftwerkes gelegen und 60 Quadratmeter groß. René Kuhnt ist der erste Gastronomie-Mieter im neuen Kraftwerk Mitte. Er hat die Räumlichkeiten für einen längerfristigen Zeitraum gemietet. Der gebürtige Dresdner hat 25 Jahre das Musik-Café Kuhnt in Pieschen geführt, seit fünf Jahren versorgt er die Besucher des Kleinen Hauses im Restaurant Klara mit feinen Weinen und schmackhaften Speisen. Nun kümmert er sich zusätzlich genauso intensiv um das alte Pförtnerhäuschen, T1 genannt, und hat es mit liebevoll ausgeklügelten Details ausgestattet.

Da finden sich Taschenhaken unter Stehtischen, Ziehharmonika-Fenster zur Softeisausgabe oder Becherabstellflächen direkt neben dem Sofa. Einem Sofa, das perfekt in die alte Pförtnerloge eingepasst wurde und allein dafür schon in die erlesene Reihe der Lieblingsorte aufgenommen gehört. René Kuhnt hat den kleinen Raum, der gerade einmal 20 Sitzplätze bietet, konsequent im schnörkellosen Stil der 1930-er Jahre eingerichtet. Leitungen wurden auf Putz verlegt, Steckdosen und Drehschalter aus Bakelit montiert,  die  Holzfenster überarbeitet und der verglaste Windfang als Raucherlounge hergerichtet. Kohlefadenlampen werfen ihr warmes Licht auf die schlichte Ausstattung.

Über den selbstgebauten Tresen sollen morgens Kaffee und Zeitungen, mittags Suppen und Quiche, nachmittags leckere Torten und abends mediterranes Fingerfood gehen – und das alles mit Gratisblick in das neue kulturelle Herz der Stadt. Ab Anfang Mai geht es los.

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