STESAD erarbeitet Machbarkeitsstudie für Sport- und Bewegungspark Ginsterstraße

Seit Ende Juli 2021 beschäftigt sich die STESAD im Auftrag des Eigenbetriebes Sportstätten Dresden mit einem gut bekannten Areal an der Ginsterstraße in Gorbitz-Nord. Hier hatte in den vergangenen Jahren die Sanierung eines Schulgebäudes als dauerhaft nutzbarer Auslagerungsstandort auf dem Programm gestanden. Inzwischen beschäftigt sich die Abteilung Stadtentwicklung allerdings eingehender mit den Freianlagen des Standortes und erarbeitet Vorschläge zur Entwicklung eines Sport- und Bewegungsparks auf dem städtischen Grundstück. Betrachtet wird dabei ein Gebiet von circa 13.000 Quadratmetern. Ende November, so erläutert Projektleiter Ralph Exner, soll die Studie im Wesentlichen beendet sein und als Arbeitsgrundlage für alle weiteren Planungen dienen. Schon vorher – nämlich am 30. September – ist um 18 Uhr eine Bürgerbeteiligung in der Sporthalle an der Ginsterstraße geplant. Dort werden STESAD-Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen aus dem Eigenbetrieb Sportstätten die bisherigen Ideen für das Areal vorstellen und nach Anregungen aus der Bürgerschaft fragen. Der Workshop und dessen Ergebnisse sollen wesentlicher Bestandteil der weiteren Planungen sein. „Ein Schulgebäude und die zugehörenden Pausenfreiflächen und Sportaußenanlagen sind bereits saniert. Jetzt geht es um das Areal drum herum, welches erhebliche Potenziale zur Weiterentwicklung und Aufwertung aufweist", so Ralph Exner.

Dazu gehört unter anderem der Plan, die bestehende Sporthalle durch einen Neubau zu ergänzen und damit weiteren Sportvereinen oder Kitas/Schulen Trainingsmöglichkeiten zu bieten. Zudem geht es in der Studie um die Möglichkeiten, die sich für den Außenbereich anbieten: Könnten hier beispielsweise ein Pump-Track, Boule-Spielfeld oder Trim-dich-Pfad entstehen? Oder haben die Anwohner*innen ganz andere Wünsche? Dies wird sich Ende September auf der Einwohner*innen-Versammlung zeigen.

In der STESAD-Studie wird des Weiteren den Fragen auf den Grund gegangen: Welche baulichen Maßnahmen sind genehmigungsfähig? Wie stellen sich die Altlastensituation und Belange des Natur- und Artenschutzes sowie die wasserrechtlichen Rahmenbedingungen am Standort dar? Oder: Wie gestalten sich die Verkehrserschließung und die Stellplatzsituation?

Zudem wird die demographische Entwicklung in den vorwiegend zur Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft gehörenden Blöcken an der Ginsterstraße abgebildet. Diese bildet natürlich einen wichtigen Anhaltspunkt für zukünftige Nutzungskonzepte.

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