Richtfest auf der Rettungswache Großenhainer Straße

Pressemitteilung der LH Dresden vom 15.10.2014

Zweite Bürgermeister Detlef Sittel und Innenminister Markus Ulbig freuen sich über den Baufortschritt

Der Bau der Rettungswache Großenhainer Straße in Pieschen kommt zügig voran. Heute, 15. Oktober 2014, feiern der Zweite Bürgermeister Detlef Sittel, Innenminister Markus Ulbig und Andreas Rümpel, Leiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes, gemeinsam mit Bauleuten und Gästen Richtfest. „Mit dem Bau der Rettungswache hier auf der Großenhainer Straße ebenso wie mit dem Bau der Rettungswache Gerokstraße und schließlich dem Bau der Feuer- und Rettungswache Albertstadt kommt die Landeshauptstadt Ihrer Verantwortung nach, die Standorte der Rettungswachen zu überprüfen und den aktuellen Erfordernissen anzupassen. Gleichzeitig können wir dem Rettungsdienstpersonal damit Arbeitsbedingungen anbieten, die den heutigen Anforderungen entsprechen,“ bewertet der Zweite Bürgermeister Detlef Sittel das Bauvorhaben. Auch für den Freistaat ist die neue Wache von großer Bedeutung: „In ganz Sachsen bringen wir Rettungswachen auf Vordermann. Die neuen Standorte in der Landeshauptstadt Dresden sind ein wichtiger Schritt für ein engmaschiges Sicherheitsnetz“, so Innenminister Markus Ulbig.

Im Frühjahr dieses Jahres begannen die Arbeiten am Neubau der Rettungswache Großenhainer Straße. Die bauliche Fertigstellung ist bis Ende Juli 2015 geplant. Danach erfolgen Ausstattung und Probebetrieb. Die Inbetriebnahme soll im Herbst nächsten Jahres stattfinden. Der Standort der neuen Rettungswache Pieschen ist für die Abdeckung der Rettungsdiensteinsätze in den Bereichen Pieschen, Trachenberge, Mickten und in Teilen von Dresden-Neustadt vorgesehen. Gegenwärtig werden die Rettungsdiensteinsätze für den genannten Bereich vom angemieteten Objekt Leipziger Straße 33 aus erbracht. Ein Objekt, das den Anforderungen an eine moderne und effizient arbeitende Rettungswache nicht mehr gerecht wird. Vor allem der bauliche Zustand des Garagengebäudes im Hinterhof ist bedenklich. Ein Teil der dort stationierten Rettungsdienstfahrzeuge kann zudem nur auf nicht überdachten Außenstellplätzen geparkt werden. Daher soll dieses Objekt mit Fertigstellung der neuen Rettungswache Pieschen freigezogen werden. Angesichts der in den genannten Stadtteilen hohen Konzentration an Wohnungsbestand und vorhandener Industriebebauung und den damit verbundenen Risiken fiel die Entscheidung für den neuen Standort Großenhainer Straße. Bei der Standortfestlegung von Rettungswachen spielen die territoriale Struktur der Landeshauptstadt Dresden, Einwohnerstruktur und -konzentration, die Ballungsräume von Touristen und Gästen sowie das Straßennetz eine entscheidende Rolle.

Durch den Neubau der Rettungswache Pieschen ist es möglich, dem Rettungsdienstpersonal moderne und den heutigen Anforderungen entsprechende Arbeitsbedingungen zu schaffen und alle Rettungsdienstfahrzeuge in Fahrzeughallen zu stationieren. Zudem können künftig die Kleinteiledesinfektion und die Innenreinigung der Fahrzeuge in einer entsprechend ausgestatteten Reinigungshalle durchgeführt werden und die neue Rettungswache kann als Lehrrettungswache geführt werden.

Folgender Fahrzeugbestand wird künftig in der Rettungswache Pieschen stationiert sein: drei aktive Rettungstransportwagen (RTW), sechs aktive Krankentransportwagen (KTW), ein Reserve-RTW sowie zwei Reserve-KTW.

Die Landeshauptstadt Dresden ist als Träger des Rettungsdienstes zuständig für den Umbau, die Erweiterung oder den Neubau von Rettungswachen. Die Entscheidung für den Neubau der Rettungswache auf der Großenhainer Straße hat der Ausschuss für Finanzen und Liegenschaften im Oktober 2013 bestätigt. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Die Refinanzierung aller Kosten erfolgt zu 100 Prozent über die Entgelte für Rettungsdiensteinsätze.

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