Neues Trainingszentrum für Dynamo Dresden fertiggestellt

Der Neubau des modernen Trainingszentrums für die Profimannschaft und Talente der U16, U17 und U19 von Dynamo Dresden im Sportpark Ostra ist als eines der größten Vorhaben der STESAD als Projektsteuerer und Bauherrenvertreter am 26. Juni 2020 pünktlich übergeben worden. Bauherr ist die Gesellschaft für Immobilienwirtschaft mbH Dresden (DGI). Neben den Sportlern wird nun auch die sportliche Leitung der SGD in das zum Trainingsgelände gehörende zweistöckige Funktionsgebäude ziehen.

Während die drei Großspielfelder (zwei beheizbare Rasenplätze- und ein Kunstrasenplatz) noch vor dem Winter begrünt worden, konnte auch das  zentrale Funktionsgebäude rechtzeitig fertiggestellt werden. Richtfest war im September 2019. Im Gebäude, dessen Fassade anthrazitfarbene Blechschindeln schmücken, können sich die Dynamos nun über Top-Bedingungen freuen. Mit erfolgter Fertigstellung gibt es nun neben Büroräumen unter anderem einen Presse- und Kraftraum, einen Entmüdungsbereich, einen Speiseraum mit Obsttheke und mehrere Bereiche für physiotherapeutische Behandlungen der Spieler. Nahe dem Haupthaus ist auf dem Gelände außerdem ein Mehrzweckgebäude entstanden, welches hauptsächlich für die Koordination der Platzpflege der verschiedenen Spielstätten da sein wird. Neben reinen Fußball-Trainingsfeldern sind außerdem Areale für Fußballtennis, Schnellkrafttraining, Koordination und andere Trainingsspezifika aufgebaut worden. Zudem existiert auf dem Gelände ein Multifunktionshügel für verschiedene Trainingsinhalte.

Die Sportgemeinschaft Dynamo kann somit die Saisonvorbereitung 2020/21 bereits im Trainingszentrum absolvieren. Der Bau kostet rund 20 Millionen Euro. Dynamo Dresden wird das Gelände selbst betreiben und über die nächsten rund 25 Jahre per Mietkauf von der DGI erwerben. Wie der Sportverein jüngst bekannt gab, stellt der Freistaat 2,16 Millionen sowie die Landeshauptstadt Dresden vier Millionen aus der Sportförderung im Juniorenbereich für den Bau zur Verfügung.

Für die STESAD GmbH, die seit der Vorplanung im Herbst 2015 mit dem Dynamo-Trainingszentrum beschäftigt ist, stellte das Vorhaben durchaus eine besondere Herausforderung dar. So wurde im Verlauf der Arbeiten deutlich, dass neben den Planungen für Gebäude und Sportplätze viele andere planungsrechtlichen Aspekte mitbeachtet werden mussten. Die Belange von Umwelt-, Arten- und Hochwasserschutz sowie Altlastenuntersuchungen gehörten fortlaufend zu den spezifischen Anforderungen. Gleichwohl dies in der Gesamtheit Zeit und Geld kostete, gelang es den beteiligten Firmen in der Folge das Zeitregime für die Baumaßnahme einzuhalten. Insgesamt waren inklusive Nachunternehmen um die 100 Firmen an dem Projekt beteiligt, was den organisatorischen Aufwand für den Bauherrenvertreter STESAD verdeutlicht. Deshalb wurden intern die Kräfte gebündelt und flossen die Expertise aus den Bereichen Planung, Hochbau, Vergabe und Rechnungswesen/Schriftverkehr für den reibungslosen Ablauf zusammen.

Fotos: STESAD GmbH

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