Letztes Haus saniert: Dreikönigschule in der Neustadt feierlich übergeben

Mit einem großen Schulfest kurz vor Ferienbeginn haben am Mittwoch, 13.07., Lehrer*innen und Schüler*innen des Dreiköniggymnasiums an der Louisenstraße die Fertigstellung ihres neuen Schulkomplexes bejubelt. In den letzten Monaten wurden die finalen Arbeiten an Haus B beendet (grundlegende Sanierung sowie Neugestaltung Freiflächen). Zuvor hatten seit 2016 umfangreiche Arbeiten an den beiden Häusern A und C sowie die Umgestaltung des Schulhofes stattgefunden. Erheblichen Anteil daran hatte auch die STESAD GmbH, welche seit Beginn als Projektsteuerin und Sanierungsträgerin im Auftrag das Amtes für Schulen und des Amtes für Stadtplanung und Mobilität in Erscheinung trat.

Das Projekt hatte so einiges zu bieten, was eine Projektsteuerin schon mal schwitzen lässt: So haben wir uns nicht nur um die zukünftige Nutzung als Schule gekümmert, sondern auch um andere Bewohner des Ensembles wie Falken, Tauben und Fledermäuse. Da mussten zur BRN (Bunte Republik Neustadt) und an anderen sommerlichen Wochenenden die Baustellen besonders gesichert werden, denn es gab 40 Miete tiefe Abgründe, wunderbare Sitzgelegenheiten auf den Gerüsten und tolle Ausblicke von den Dächern. Mehrere WGs müssten nun mit Halteverbotsschildern ausgerüstet sein. Und: Solange die Scheune betrieben wurde, haben wir auch den Schaubudensommer immer wieder freiwillig mit Flächen unterstützt.

Nicht verwunderlich also, dass Schulleiter Karsten Jonas in seiner Ansprache ausdrücklich Projektleiterin Ingund Werner für ihre Dienste am Gelingen der aufwendigen Sanierung dankte. Dieser Dank galt auch allen anderen STESAD Mitarbeiter*innen, welche tatkräftig das Projekt vorangetrieben hatten. Zudem sprachen Bildungsbürgermeister Jan Donhauser und Kultus-Minister Christian Piwarz Grußworte.

Bei dem von der Schülerschaft initiierten musikalisch-kulinarischen Rahmenprogramm durften Vertreter*innen vieler Projektbeteiligter (Planer, Baufirmen bis hin zu den Hausmeistern) natürlich nicht fehlen. Auch STESAD-Geschäftsführer Axel Walther mischte sich unter die Festgemeinde und nahm das fertige Projekt "DKS" persönlich in Augenschein. Als kleines Geschenk an die Schule überreichte die STESAD GmbH einen Gartenschrank, bepackt mit ein paar nützlichen STESAD-Artikeln.

Die drei Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert wurden für rund 19 Millionen Euro denkmalgerecht saniert und teilweise erweitert. Bei der umfassenden Sanierung der Gebäude des Gymnasiums Dreikönigschule, Haus A und C entstanden 12,6 Millionen geförderte Ausgaben der städtebaulichen Erneuerung, von denen der größte Teil aus Einnahmen aus der vorzeitigen Ablöse von Ausgleichsbeträgen im Sanierungsgebiet Dresden-Äußere Neustadt finanziert wurde. Über das Förderprogramm „Brücken in die Zukunft“ wurden von Bund und Land weitere ca. 4,2 Millionen für die Sanierung des Gebäudes Haus B zur Verfügung gestellt.

Am Gymnasium Dreikönigschule lernen im aktuell zu Ende gehenden Schuljahr 755 Schüler*innen. Dank eines neuen Raumkonzepts kann das Gymnasium nun abwechselnd vier oder fünf Klassen pro Jahrgang aufnehmen. Für die Zeit der Sanierungsarbeiten war die Schulgemeinschaft in den Winterferien 2018 in den neuen Schulcampus Tolkewitz gezogen und bis zum Herbst 2021 nach und nach wieder in die Äußere Neustadt zurückgekehrt.

Fotos: STESAD GmbH

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