Kulturpalast Dresden: Innenausbau läuft auf allen Etagen

Schwerpunkt des Presserundganges auf der Baustelle des Dresdner Kulturpalastes waren heute, 9. Dezember 2016, die Räumlichkeiten der Dresdner Herkuleskeule im Untergeschoss. Zusammen mit dem Konzertsaal der Dresdner Philharmonie und der neuen Zentralbibliothek, wird auch die Bühne des Kabaretts  im April 2017 eröffnet. Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch informierte sich gemeinsam mit dem Intendanten der Dresdner Herkuleskeule, Wolfgang Schaller und dem Projektleiter der KID Kommunale Immobilien Dresden GmbH, Thomas Puls vor Ort.

Der Ausbau der Herkuleskeule läuft planmäßig. Die schallschutzrelevanten Decken- und Wandkonstruktion sind installiert und der Hohlboden ist fertig. Gegenwärtig wird an der Bühne gebaut. Anschließend werden Parkett und  Streckmetallverkleidungen im Saal ausgeführt. Dann müssen nur noch die Stühle montiert werden. Im Foyer der Herkuleskeule wird zurzeit an der Decken - und Wandflächengestaltung gearbeitet. Die Farbgestaltung sieht schwarze und rote Wände und Parkettboden vor. Anfang Februar 2017 soll alles fertig sein.

Im Konzertsaal setzen die Fachleute gegenwärtig die Holzfurniere an den Wänden und verlegen das Parkett. Dann können die Stuhlfüße eingebaut werden. Das ist wichtig für den geplanten Probebetrieb der Lüftungsanlage ab Mitte Januar.

Die Mogi-Decke im Erd- und Zwischengeschoss des Foyers ist montiert, auch die Haustechnik ist fertig. Der Einbau der entsprechend der Originale nachgebauten Leuchten startet im Januar 2017. In den Seitenfoyers wird aktuell das Parkett gelegt. In der Bibliothek laufen letzte Trockenbauarbeiten. Die Böden im 2. Obergeschoss und anschließend im 1. Obergeschoss erhalten roten Teppich und die Beleuchtung wird montiert. In der Studiobühne im 1. Obergeschoss soll demnächst die sanierte Decke montiert werden. Sie besteht aus einer Stahlkonstruktion, an der Holzelemente befestigt sind. Sie Deckenelemente waren  eingelagert und sind restauriert worden.

Die Arbeiten an der Hauptfassade sind abgeschlossen. Die Gerüste sind gefallen. Anfang Januar sollen auch die sanierten Bronzetüren der fünf Eingänge wieder eingebaut werden. Die Reliefs der Türflügel schuf Gerd Jaeger. Jede Tür zeigt acht Felder mit Dresdner Stadtgeschichte, Stadtansichten und Bauwerken.

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