Grundsteinlegung für das Gymnasium Dresden-Bühlau

Eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden

Bürgermeister Winfried Lehmann legte heute feierlich den Grundstein für den Um- und Erweiterungsbau sowie dem Neubau einer Dreifeldsporthalle für das Gymnasium Dresden-Bühlau. Bauherr ist die Landeshauptstadt Dresden. Das Gebäude wird am ehemaligen Standort der

60. Grund- und Mittelschule auf der Quohrener Straße 12 errichtet. Das ursprüngliche Schulgebäude wird im Bestand saniert und in das neue Gymnasium integriert. Im Oktober 2008 begann der Bau. Der überwiegende Teil der benötigten Räume wird in Erweiterungsbauten neu errichtet. Im Juli 2010 soll der Bau des vierzügigen Gymnasiums fertig gestellt sein, inklusive moderner Ausstattung. Die rechtwinklig zueinander angeordneten Bauteile des Erweiterungsbaus bilden mit dem Bestandsgebäude einen geschützten Pausenhof mit hoher Aufenthaltsqualität. Eine Brücke verbindet die alten und neuen Gebäude. Der Gebäudekomplex beherbergt neben Fachunterrichtsräumen zum Beispiel auch eine Bibliothek, Sprachräume, Informatikkabinette, eine Mensa, Pausenhallen und eine Aula.

Entsprechend der Zielstellung der Landeshauptstadt Dresden werden die Gebäude so ausgeführt, dass der Energiebedarf niedrig gehalten wird. Dafür werden die Gebäude mit einer verfeinerten Gasbrennwertanlage, unterstützt durch eine Solaranlage beheizt. Weiterhin wird das Regenwasser der Dachflächen aufgefangen und für die WC-Bereiche sowie zur Bewässerung der Außenanlagen genutzt. Die Turnhalle, die Aula und Sanitärbereiche erhalten zeit- und nutzungsgeführte Lüftungsanlagen. Die Beleuchtungsanlagen werden über Präsenzmelder gesteuert.

Das Gymnasium Dresden-Bühlau wurde 2007 gegründet. Nach der Fertigstellung finden im barrierefreien Schulkomplex 1000 Schülerinnen und Schüler in 36 Klassen optimale Lernbedingungen. Bis dahin lernen die momentan 170 Schülerinnen und Schüler am Schulstandort Kurparkstraße 12. Das Gymnasium bietet ein vertieftes künstlerisches und naturwissenschaftliches Profil an. Die Ganztagsangebote sind auf die Profilierung ausgerichtet.

Die Kosten für den Um- und Erweiterungsbau betragen 20,6 Millionen Euro, davon sind 10,58 Millionen Euro Eigenmittel der Stadt, 6,9 Millionen Euro EU-Fördermittel und 3,2 Millionen Euro Fördermittel des Freistaates Sachsen.

Die Namensgebung erfolgt zur Schuleinweihung.

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