Feuerwache Löbtau: Richtfest für modernen Gebäudekomplex

Eine Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden

Bürgermeister Detlef Sittel feierte heute gemeinsam mit den Bauleuten und der Dresdner Feuerwehr Richtfest für eine moderne Feuerwache Dresden-Löbtau.

Im September 2007 begannen Abbruch- und Entkernungsarbeiten an der alten Feuerwache. Nebengebäude wurden abgerissen. Von der alten Bausubstanz blieben nur die Außenwände stehen. Oktober 2007 startete der Rohbau. Jetzt sind die Konturen des künftigen Gebäudes schon gut zu erkennen.

Auf dem Gelände an der Clara-Zetkin-Straße 24 entsteht auf 1.100 Quadratmetern ein Gebäude mit insgesamt 2.280 Quadratmetern Nutzfläche. Der Komplex besteht aus einem saniertem Altbau und einem Neubau.

Der Neubau bildet eine Funktionseinheit aus der Fahrzeughalle im Erdgeschoss und modernen Büro-, Schulungs-, Ruhe- und Sanitärräumen im Obergeschoss. In der neuen Fahrzeughalle finden acht Einsatzfahrzeuge, drei Abrollbehälter, Sonder- und Anhängetechnik Platz.

Im dreigeschossigen Altbau wird der Reservelöschzug (drei Einsatzfahrzeuge) der Berufsfeuerwehr untergebracht. Das Gebäude beinhaltet verschiedene Büro-, Lager- und Werkstatt- sowie Technikräume, so zum Beispiel Lager für Einsatzgeräte des Höhenrettungsdienstes, Heiz- und Hausanschlussraum, Notstromversorgung, einen Fitnessraum, Küche und Speiseraum.

Die Außenanlagen mit dem Sportplatz werden neu gestaltet. Da die Ausfahrten aus der Fahrzeughalle neu angelegt wurden und auf dem bisherigen Sportplatz die Fahrzeughalle steht, wird der Sportplatz hinter das Gebäude verlegt. Für die Ausbildung des Höhenrettungsdienstes wird ein Übungsturm errichtet.

Während der Bauarbeiten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feuerwache Löbtau auf der Zwickauer Straße 42 in einem ehemaligen Betrieb der Zigarettenindustrie untergebracht. Im Dezember 2008 wollen die Feuerwehrleute in eine moderne Feuerwache zurückkehren.

Die Sanierung kostet ca. 4.009.000 Euro. Für neue Ausrüstungen und Inventar werden zusätzlich 215.000 Euro aufgewendet. Der Freistaat Sachsen fördert die Rekonstruktion mit 1,1 Millionen Euro. Die Projektsteuerung obliegt der STESAD GmbH. Mit der Planung und Bauleitung wurde das Architekturbüro Reiter beauftragt.

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