Drei Millionen Euro für Sanierung der 117. Grundschule

Am Donnerstag, 24. Januar 2019, hat Dresdens Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann einen Fördermittelbescheid über drei Millionen Euro für die energetische Sanierung der 117. Grundschule „Ludwig Reichenbach“ von Kultusminister Christian Piwarz entgegen genommen. Am Vormittag hatte die Stadt zu einem Termin für die Übergabe an die Reichenbachstraße 12 eingeladen. Daran nahm auch Sebastian Küfner, Abteilungsleiter Projektmanagement bei der STESAD GmbH, teil. Die STESAD steuert die energetische Sanierung an der 1983 in Plattenbauweise errichteten Grundschule in der Südvorstadt. Die Erneuerungsmaßnahmen hatten hier Anfang November 2018 begonnen. Der eigentlich avisierte Beginn im Sommer letzten Jahres musste wegen eines zunächst noch nicht erteilten Fördermittelbescheids sowie Verzögerungen bei Vergaben für einzelne Bauleistungen verschoben werden. Das jetzige Ziel, in den Winterferien 2020 fertig zu werden, ist laut den Architekten von AIP aus Görlitz realisierbar. So sind die Lose für neue Türen, Putz- und Malerarbeiten bereits vergeben. Zeitnahe sollen auch die Gerüstarbeiten für die Sanierung der Fassade in Auftrag gegeben werden.

Neben der Instandsetzung und Modernisierung des Daches, dem bereits erfolgten Austausch von Fenstern und der Installation eines Sonnenschutzes wird auch die Heizungsanlage generalüberholt, teilt die Landeshauptstadt dazu mit. Darüber hinaus erneuern die Bauleute die Eingangstür, Treppenanlage und Beleuchtung. Damit das Schulhaus schon bald barrierefrei zugänglich ist, wird ein Aufzug samt Außenzugang an der Westseite angebaut und werden mehrere Zimmer mit Akustikdecken versehen. Da auch Versorgungsleitungen zum Teil komplett erneuert werden, kommt die Maßnahme einer Komplettsanierung nahe. Die Kosten betragen insgesamt rund 6 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus Geldern der EU kommt. Bis zum Ende der Arbeiten im Februar/März 2020 sind die rund 280 Schüler und deren Lehrer am Interimsstandort Höckendorfer Weg 2 in Kleinpestitz untergebracht. Danach erfolgt der Umzug in das sanierte Gebäude.

Fotos: STESAD GmbH

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