Sanierung der 117. Grundschule pünktlich abgeschlossen

Die durch die STESAD gesteuerte energetische Sanierung an der 1983 in Plattenbauweise errichteten 117. Grundschule in der Südvorstadt konnte im Februar 2020 beendet werden. Pünktlich zu Beginn der Winterferien konnten die Kinder des Hortes das Gebäude wieder beziehen.

Nebenbei liefen während der Ferien noch einige Abnahmen, wurden Restleistungen erledigt, die grundlegend für die Nutzungsfreigabe durch das Bauaufsichtsamt waren. Diese Hürde konnte erfolgreich gemeistert werden, so dass die Nutzungsfreigabe und der Schulbeginn zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres am 24.02.2020 möglich war.

Damit das Schulhaus barrierefrei zugänglich ist, ist ein Aufzug samt Außenzugang an der Westseite angebaut worden. Neben der Instandsetzung und Modernisierung der Gebäudehülle wurde auch das komplette Gebäudeinnere modernisiert bzw. instandgesetzt. Unter anderem betraf dies die komplette Erneuerung der Haustechnik, den Einbau einer neuen Raumakustik und die Neuverlegung eines frisch gemalerten Bodenbelags. Dadurch kommt die Maßnahme zur energetischen Sanierung einer Komplettsanierung sehr nahe. Die Kosten betragen insgesamt rund 6 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus Geldern der EU stammt.

Aktuell werden noch die Dokumentationsunterlagen zusammengestellt und letzte Rechnungen erwartet, so dass seitens des Schulverwaltungsamtes die Fördermittel abgerufen werden können.

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Hintergrund:

Am Donnerstag, 24. Januar 2019, hat Dresdens Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann einen Fördermittelbescheid über drei Millionen Euro für die energetische Sanierung der 117. Grundschule „Ludwig Reichenbach“ von Kultusminister Christian Piwarz entgegen genommen. Am Vormittag hatte die Stadt zu einem Termin für die Übergabe an die Reichenbachstraße 12 eingeladen. Daran nahm auch Sebastian Küfner, Abteilungsleiter Projektmanagement bei der STESAD GmbH, teil. Die STESAD steuert die energetische Sanierung an der 1983 in Plattenbauweise errichteten Grundschule in der Südvorstadt. Die Erneuerungsmaßnahmen hatten hier Anfang November 2018 begonnen. Der eigentlich avisierte Beginn im Sommer letzten Jahres musste wegen eines zunächst noch nicht erteilten Fördermittelbescheids sowie Verzögerungen bei Vergaben für einzelne Bauleistungen verschoben werden. Das jetzige Ziel, in den Winterferien 2020 fertig zu werden, ist laut den Architekten von AIP aus Görlitz realisierbar. So sind die Lose für neue Türen, Putz- und Malerarbeiten bereits vergeben. Zeitnahe sollen auch die Gerüstarbeiten für die Sanierung der Fassade in Auftrag gegeben werden.

Neben der Instandsetzung und Modernisierung des Daches, dem bereits erfolgten Austausch von Fenstern und der Installation eines Sonnenschutzes wird auch die Heizungsanlage generalüberholt, teilt die Landeshauptstadt dazu mit. Darüber hinaus erneuern die Bauleute die Eingangstür, Treppenanlage und Beleuchtung. Damit das Schulhaus schon bald barrierefrei zugänglich ist, wird ein Aufzug samt Außenzugang an der Westseite angebaut und werden mehrere Zimmer mit Akustikdecken versehen. Da auch Versorgungsleitungen zum Teil komplett erneuert werden, kommt die Maßnahme einer Komplettsanierung nahe. Die Kosten betragen insgesamt rund 6 Millionen Euro, wovon die Hälfte aus Geldern der EU kommt. Bis zum Ende der Arbeiten im Februar/März 2020 sind die rund 280 Schüler und deren Lehrer am Interimsstandort Höckendorfer Weg 2 in Kleinpestitz untergebracht. Danach erfolgt der Umzug in das sanierte Gebäude.

Fotos: STESAD GmbH

Fotos nach Fertigstellung 04/2020: STESAD GmbH

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