Brunnenbau am Ferdinandplatz beginnt

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden vom 8. September 2021

Bevor das Neue Verwaltungszentrum zwischen Ferdinandplatz und Georgplatz in die Höhe wachsen kann, geht es erst einmal knapp 10 Meter in die Tiefe. Ab Montag, 13. September 2021, beginnen Fachleute mit dem Bau der Brunnen, welche das Grundwasser abpumpen und die Errichtung des Rohbaus überhaupt erst möglich machen.

Bis Ende Oktober soll dann die Wasserhaltung an der Baustelle komplett funktionstüchtig sein. Bis zum Baubeginn im Februar 2022 wird das Grundwasser schrittweise abgesenkt. „Die Wasserhaltung, also das Trockenlegen der Baugrube, wird bis Herbst 2023 dauern. Dann liegt das Gewicht des Rohbaus über der möglichen Auftriebskraft selbst maximaler Grundwasserstände und verhindert, dass das Gebäude im Falle eines Grundwasseranstiegs aufschwimmt und nach oben gedrückt wird“, erläutert KID-Projektleiter Florian Brandenburg.

Um das Wasser abzuführen, verlegt die Brunnenbau Wilschdorf GmbH eine blaue Rohrleitung über Georgplatz, Dr. Külz-Ring, Wilsdruffer Straße und Gewandhausstraße, die dann in die bestehende Leitung am Kulturpalast mündet. Dort wird das Grundwasser in der Fernkältezentrale genutzt, um die umliegenden Hotels, Geschäfte und Wohnhäuser zu kühlen. Anschließend wird es in die Elbe abgeleitet.

Am Freitag, 17. September, erfolgt die Überquerung der Straßenbahn-Gleise direkt am Ferdinandplatz. Während der Verlegung der Rohrleitung kann es zu vorübergehenden Einschränkungen, vor allem an Gehwegen, kommen. Dabei sind auch kurzzeitige Sperrungen der relevanten Straßenbahntrassen unumgänglich. Um längere Umleitungen oder Sperrungen zu vermeiden, erfolgen diese Verlegungen vor allem nachts.


Im November wird der Bauantrag für das Neue Verwaltungszentrum eingereicht. Nach Beginn des Rohbaus im Februar 2022 entsteht bis 2025 auf der Fläche zwischen Ferdinandplatz und Georgplatz ein Neubau für 1.350 Beschäftigte. Auf zwei unterirdischen und sechs oberirdischen Geschossen finden sich neben modernen Arbeitswelten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ein öffentliches Konferenz- und Veranstaltungszentrum, ein Bürgerbistro mit Abendbetrieb, Fundbüro, Stadtmodell, rund 400 Fahrrad- und rund 160 PKW-Stellplätze, Car-Sharing-Plätze und eigene E-Ladesäulen.

Hinweis: Die STESAD GmbH übernimmt für den neuen Vermieter KID Kommunale Immobilien Dresden bmH & Co. KG die Projektsteuerung für das Gesamtprojekt.

Foto: Webcam LH DD, Baustelle Ferdinandplatz

 

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