Besondere Baustellenkontrolle beim Theaterbau Kraftwerk Mitte

Kleine Theatermodellbauer der Kita „FunkelDunkelLichtGedicht" auf der Baustelle zu Besuch

 

Am Freitag, 5. September 2014 haben die Kinder der „Baugruppe" des Kindergartens „FunkelDunkelLichtGedicht" vom Badweg 1 in Löbtau mit ihrer Erzieherin Heike Naumann die Theaterbaustelle Kraftwerk Mitte besucht. Die Kinder bestaunten die Baustelle und den 80 Meter hohen Kran, der hier gerade für die Rohbauarbeiten aufgestellt wird. Die Kindergruppe hatte vom Neubau des tjg. theater junge generation ein Modell aus Papier und Pappe gebaut, welches seit der Wiedereröffnung in der Galerie Module zu sehen ist. Ihre Fragen beantworteten der Geschäftsführer der KID, Axel Walther und der Projektleiter Florian H. Brandenburg.

 

Bauarbeiten

Das Fundament für den Kran steht. Zu sehen ist derzeit auch ein Mobilkran, welcher für den Aufbau des Turmdrehkrans notwendig ist. Der Kran selbst wird bis Ende der Woche aufgebaut sein. 

  • Maschinenhalle

Die Bodenplatte ist fertig gestellt. Die ersten Wände werden derzeit betoniert. Um die Halle herum wurde aufgegraben bis zu einer Tiefe von drei Metern. Hier erhält das Gebäude einen schwarzen Bitumenanstrich als neue Außenabdichtung. 

  • Neubau

Aktuell wird am Orchestergraben der Staatsoperette und dem Prospektlager des tjg. theater junge generation gearbeitet. Stellenweise werden noch Altfundamente entfernt. Die Bohrpfähle sind fertig. Auf sie wird als nächstes ein Trägerrost betoniert. Das ist ein Gitternetz, welches auf den Pfähle aufliegt und dann einbetoniert wird. Dieses Gitternetz trägt dann das Gebäude. 

Baustart war am 14. April 2014. Ausgehoben wurde eine etwa 3000 Quadratmeter große Baugrube für den Neubau, teilweise bis zu einer Tiefe von sechs Metern. Rund 260 Pfähle mit einer Tiefe von 7,50 bis 12,70 Metern geben dem Neubau künftig die Standsicherheit. Der Neubau wird zum Teil unterkellert, um Platz für Orchestergraben, Unterbühnen und Lager zu haben. Das alte Maschinenhaus wird fast komplett entkernt. Nur das historische Dachtragwerk und die Wände sowie einzelne Maschinenfundamente bleiben erhalten. Der Rohbau für die neue Theaterstätte könnte im Sommer 2015 abgeschlossen sein. Im Anschluss finden die Ausbauarbeiten im Neubau und der Maschinenhalle statt. Im Sommer 2016 ist die Übergabe der Bauwerke geplant, sodass Theater und Operette Ende 2016 ihren Betrieb in ihrem neuen Zuhause aufnehmen können.

Die Projektkosten belaufen sich auf etwa 96 Millionen Euro. Projektpartner und -träger sind die Landeshauptstadt Dresden und die Kommunale Immobilien Dresden GmbH und Co. KG.

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