Baufortschritt bei der Rettungswache Großenhainer Straße

Pressemitteilung der LH Dresden

Im Frühjahr dieses Jahres begannen die Arbeiten am Neubau der Rettungswache Großenhainer Straße. Im Herbst soll Richtfest gefeiert werden. Die bauliche Fertigstellung der Wache ist bis Ende Juli 2015 geplant. Daran anschließend erfolgt die Ausstattung und Inbetriebnahme bis September nächsten Jahres. „Ich freue mich, dass wir mit dem Bau der neuen Rettungswache Pieschen den Fuhrpark und das Einsatzpersonal für den gesamten abzudeckenden Rettungsdienstbereich zentralisiert unterbringen können und zugleich Arbeitsbedingungen für das Rettungsdienstpersonal schaffen, die den heutigen Anforderungen an einen modernen und effizienten Rettungsdienst entsprechen", sagt der Zweite Bürgermeister Detlef Sittel. Der Standort der neuen Rettungswache Pieschen ist für die Abdeckung der Rettungsdiensteinsätze in den Bereichen Pieschen, Trachenberge, Mickten und in Teilen von Dresden-Neustadt vorgesehen. Die territoriale Struktur der Landeshauptstadt Dresden, Einwohnerstruktur und -konzentration, die Ballungsräume von Touristen und Gästen sowie das Straßennetz spielen bei der Standortfestlegung von Rettungswachen eine Rolle.

Gegenwärtig werden die Rettungsdiensteinsätze für den genannten Bereich vom angemieteten Objekt Leipziger Straße 33 aus erbracht. Ein Objekt, das den Anforderungen an eine moderne und effizient arbeitende Rettungswache nicht mehr gerecht wird. Vor allem der bauliche Zustand des Garagengebäudes im Hinterhof ist bedenklich. Ein Teil der dort stationierten Rettungsdienstfahrzeuge kann zudem nur auf nicht überdachten Außenstellplätzen geparkt werden. Daher soll dieses Objekt mit Fertigstellung der neuen Rettungswache Pieschen freigezogen werden.

Durch den Neubau der Rettungswache Pieschen ist es möglich, alle Rettungsdienstfahrzeuge in Fahrzeughallen zu stationieren, die Kleinteiledesinfektion und die Innenreinigung der Fahrzeuge in einer entsprechend ausgestatteten Reinigungshalle durchzuführen und die Rettungswache als Lehrrettungswache zu führen. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Die Refinanzierung aller Kosten erfolgt zu 100 Prozent über die Entgelte für Rettungsdiensteinsätze.

Die Landeshauptstadt Dresden ist als Träger des Rettungsdienstes zuständig für den Umbau, die Erweiterung oder den Neubau von Rettungswachen. Die Entscheidung für den Neubau der Rettungswache auf der Großenhainer Straße hat der Ausschuss für Finanzen und Liegenschaften im Oktober 2013 bestätigt.

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