Baubeginn am Heinrich-Schütz-Konservatorium Dresden

Musikschule

Lange Zeit standen die Turnhalle und ein Teil der Gebäude an der Glacisstraße aufgrund der zahlreichen Baumängel leer.
Am 15. Mai 2006 starten endlich mit dem Baubeginn die Umbau- und Sanierungsarbeiten an der ehemaligen Turnhalle, die bis Mai 2007 abgeschlossen sein sollen. Zum Auftakt der Bauarbeiten an dem 1. Bauabschnitt geben Schüler am 09. Mai 2006 ein Konzert vor Eltern, Lehrern sowie Vertretern der Stadt, der STESAD und der Planungsbüros.
Mit Beginn des ersten Bauabschnittes in der dritten Maiwoche werden die Gebäude vom Heinrich – Schütz – Konservatorium Dresden e. V. der STESAD zum Umbau übergeben.
Informationen zum Bauvorhaben
Im Dezember 2000 übertrug die Landeshauptstadt Dresden die Grundstücke der Glacisstraße 30 und 32 an die STESAD als Treuhänderischen Sanierungsträger mit der Aufgabe, das Grundstück der späteren Nutzung entsprechend zu entwickeln.
Im folgenden Jahr beauftragte die STESAD die notwendigen Ordnungs- und Sicherungsmaßnahmen für die sanierungsbedürftigen Gebäude.
Nach umfangreichen Vorplanungen stellte die STESAD in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt Anfang 2005 den Fördermittelantrag für die geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten, welcher im Februar 2006 vom Regierungspräsidium genehmigt wurde.
Das Heinrich – Schütz – Konservatorium Dresden ist neben dem Nordbad eines der wichtigsten Gemeinbedarfseinrichtung im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt. Zusammen mit dem „Kleinen Haus“ entsteht hier ein Standort für Theater und Musik. Derzeit werden die Angebote des  Konservatoriums von über 4000 Schüler zur musischen Aus- und Weiterbildung genutzt.
Die Schüler können in einem breiten musischen Profil ihre Neigungen entdecken und qualifizieren. Die Skala reicht von der Ausbildung an den verschiedensten Instrumenten über Big Band, Gesang, Notenlehre, Jazz bis hin zum Tanz. Dementsprechend anspruchsvoll sind die Anforderungen an die Ausbildungsstätten. Die Gebäude auf der Glacisstraße 30 – 32 stehen aufgrund der erheblichen baulichen Mängel leer oder werden vom Heinrich – Schütz – Konservatorium Dresden genutzt.
Im Auftrag des Stadtplanungsamtes hat die STESAD mit dem Heinrich – Schütz – Konservatorium Dresden ein Projekt erarbeitet, welches die Sanierung des Hauptgebäudes Nr. 30 und des Nachbarhauses Glacisstraße 32 in Verbindung mit einer funktionalen Gliederung beinhaltet. Die denkmalgeschützte Bausubstanz wird im Zuge der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, welche in fünf Bauabschnitten unter Leitung der STESAD erfolgt, eine moderne und in der Funktionalität den Anforderungen eines Lehrbetriebes des Konservatoriums entsprechende Umwandlung erfahren. Stück für Stück werden ab dem Jahr 2007 die Gebäude der Nutzung zugeführt. Neben der Funktion der Gebäude war bei der Planung die Erhaltung der denkmalgeschützten Struktur ein wichtiges Kriterium.
Mit dem Baubeginn am 15. Mai 2006 an der ehemaligen Turnhalle im Hof der Glacisstraße Nr. 30 und der dazugehörigen Freiflächen wird das Projekt umgesetzt. Ende Mai 2007 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Dann steht dem Heinrich – Schütz – Konservatorium Dresden eine Aula bzw. Mehrzweckhalle zur Verfügung, die für Tanz- und Musikgruppen sowie für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Freiflächen des Konservatorium erhalten neben Stellplätzen auch einen gestalteten Grünbereich zum Aufenthalt und Verweilen.
Die Gesamtbaukosten wurden für alle Bauabschnitte mit 5,6 Mio Euro kalkuliert. Städtebaufördermittel in Höhe von 4,5 Mio Euro Städtebaufördermittel (je 1/3 Bund, Land und Stadt) werden zur Verfügung gestellt. Ein Kredit über 1,1 Mio Euro wird durch den Sanierungsträger STESAD aufgenommen.

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