Nach nur sechs Monaten Bauzeit: Dresdner Universitätsschule geht pünktlich zum Schuljahresbeginn an den Start.

Dreigeschossige Mobile Raumeinheiten an der Cämmerwalder Straße bieten seit 28. August Platz für 624 Schülerinnen und Schüler.

Unter Federführung der städtischen STESAD GmbH als Bauherr ist es der Landeshauptstadt gelungen, dass innerhalb von nicht einmal sechs Monaten 280 Container für die neue Uni-Schule so errichtet worden, dass am Standort nun moderner Unterricht möglich ist. Und auch an die Umwelt wurde gedacht:

Lernen in Containern? Und das auch noch gut und komfortabel? Geht doch gar nicht? Geht doch! Zu sehen ist dies seit Montag, 29. August, also pünktlich zu Beginn des diesjährigen Schuljahres bei einem für die Landeshauptstadt sehr prestigeträchtigen Projekt – der als Gesamtschule konzipierten Universitätsschule an der Cämmerswalder Straße. Für Grund- und Oberschüler wurde hier angesichts des wachsenden Bedarfs richtig rangeklotzt. Bis zur Fertigstellung des Schulneubaus im Jahr 2026 dienen die Mobilen Raumeinheiten als Interimslösung. „In Anbetracht des ambitionierten Zeitplans und unter Berücksichtigung aller Einflüsse der letzten Monate sind wir sehr stolz, dass es uns gelungen ist, der Stadt Dresden um Bildungsbürgermeister Jan Donhauser die notwendigen Flächen pünktlich und ohne Mehrkosten zur Verfügung stellen zu können“ erklärt STESAD-Prokurist Sebastian Küfner. Berücksichtigt werden mussten dabei vor allem die Vorgaben des bestehenden Schulkonzepts wie beispielsweise die Raumanordnung sowie Anzahl und Ausrichtung von Klassenräumen und Stammgruppenräumen.

Die ersten 6 Module hatten die Bauleute am 9. Mai 2022 gestellt, einen Monat später standen alle Container an Ort und Stelle. „Danach wurde sukzessive mit dem Innenausbau begonnen“, erläutert STESAD-Projektleiter Marcel Griepentrog. Und vorher? Insgesamt, so Griepentrog weiter, seien als Voraussetzung für die Mobilen Raumeinheiten 680 Bohrpfähle sowie Teilverdrängungssäulen und 227 Fundamente herzustellen gewesen. „Am 9. März 2022 hatten diese vorbereitenden Arbeiten begonnen“, erinnert er sich.

Den eigentlichen Bau der dreigeschossigen Container-Schule flankierten weitere Arbeiten: So liegt in allen relevanten Räumen W-LAN an, wurden Pausen- und Spielflächen im Umfeld ansprechend gestaltet und eine Mensa für Versorgung der Schülerinnen und Schüler integriert. Unter Umweltaspekten kann der Komplex mit einer Vielzahl neugepflanzter Bäume, Hochbeeten, einer Naturinsel, Trittpfad und einem grünen Klassenzimmer punkten. Die Gesamtkosten für den Neubau inklusive Freianlagengestaltung und Mietkosten betragen circa 9,90 Millionen Euro.

„Eine erfolgreiche Projektumsetzung hängt immer von vielen Akteuren und Beteiligten ab. Daher ist es uns vor allem an dieser Stelle sehr wichtig, allen Beteiligten danke zu sagen. Das gilt sowohl für Planungs- und Baubeteiligte, Ämter und Institutionen der Stadt Dresden, als auch für die Bauaufsicht, Unfallkasse und natürlich den Nutzer, um nur einige zu nennen“, so Prokurist Küfner.

Auch zukünftig wird die STESAD in Ihrer Funktion als Bauherr die Stadt Dresden bei weiteren notwendigen Schulprojekten unterstützen.

Fotoa: STESAD GmbH / BplusL GmbH

Bildunterschrift Titelfoto:

Symbolische Schlüsselübergabe zwischen dem Bauherren STESAD, vertreten durch Geschäftsführer Axel Walther (li.) und Herrn Gert Kallabis von der Modulbau GmbH "BplusL".

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