Die STESAD GmbH feiert 15jähriges Bestehen

Die kommunale Stadtentwicklungsgesellschaft STESAD GmbH hat am Freitag ihr 15jähriges Bestehen gefeiert. Vor über hundert Gästen blickte der Geschäftsführer, Herr Reinhard Keller, auf eine sehr erfolgreiche, aber auch bewegte Geschichte des Unternehmens zurück.

Gegründet wurde die STESAD 1992 als Sanierungsträger für die Äußere Neustadt, eines der größten Sanierungsgebiete Deutschlands, das Hechtviertel und Dresden-Plauen. Wer heute durch die Neustadt geht, erlebt einen sehr lebendigen Stadtteil, in dem sich die Bewohner wohlfühlen und sich für ihr Umfeld engagieren. Die anfangs stark ruinöse Äußere Neustadt ist heute fast vollständig saniert und gemessen am geringen Leerstand eines der beliebtesten Wohnviertel Dresdens.

Die STESAD hat im Lauf ihrer Geschichte jedoch überall in Dresden Spuren hinter­lassen. Im ehemalige Militärgebiet Nickern haben viele Familien ein neues zu Hause gefunden. Die erste deutsche Gartenstadt in Hellerau wurde ebenfalls durch eine neue Siedlung erweitert. Die STESAD koordiniert als Projektsteuerer die Tätigkeit der Investoren am Neumarkt und am Altmarkt, die Projekte zur „Sozialen Stadt“ in Prohlis und Reick. Sie erschließt und vermarktet neue Grundstücke in Weixdorf und steuert die Erweiterung des Technologiezentrums in Dresden-Strehlen. Im Hechtviertel stellt sie mit der gesicherten St.-Pauli-Kirchruine eine interessante Spielstätte für Theater­veranstaltungen zu Verfügung. Zur Zeit wendet sich die STESAD mit viel Engage­ment einer neuen Aufgabe zu, dem Facility Management im neuen Sportschulzent­rum.

Die STESAD unterstützt und berät die Landeshauptstadt bei der Erstellung von Stadtentwicklungs- und -umbaukonzepten sowie bei der Untersuchung von Gewer­bestandorten für neue Investoren.

In den zurückliegenden 15 Jahren hat die STESAD ca. 70 Wohn- und Geschäftshäu­ser in der Äußeren Neustadt und im Hechtviertel selbst saniert. Darüber hinaus wur­den auch Bauvorhaben, wie die Sanierung des Nordbades, des Ortsamtes Altstadt, des Feuerwehrmuseums sowie des Landhauses am Pirnaischen Platz betreut. Eine besondere Herausforderung war die gleichzeitige energetische Sanierung von 10 Schulen im Sommer 2003, ohne dass der reguläre Schulbetrieb beeinträchtigt wurde.

Als Mehrheitsgesellschafter für das neue Kongresszentrum trägt die STESAD heute dazu bei, Dresden als Kongress- und Investitionsstandort attraktiver zu machen.

Die wirtschaftliche Entwicklung war in den 15 Jahren Unternehmensgeschichte nicht immer positiv. Um so erfreulicher ist, dass die STESAD nach dem Herauslösen aus dem WOBA-Konzern in ihrem ersten wieder eigenständigen Geschäftsjahr 2006 wieder einen Gewinn ausweisen kann. Mit 356 TEUR ist dies das zweitbeste Ergeb­nis in der Firmengeschichte.

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STESAD GmbH – Wir entwickeln Dresden

Gründung: 05.05.1992
Gesellschafter: 100%ige Tochter der Landeshauptstadt Dresden
Sitz der Gesellschaft: Palaisplatz 2b, 01097 Dresden
Geschäftsführer: Herr Reinhard Keller
Vorsitzende des Aufsichtsrates: Frau Angela Malberg (amt.)
Mitarbeiter (per 31.12.2006): 33
Internet: www.stesad.de

Treuhänderischer Sanierungsträger und
Treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden

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