Sanierungsgebiet Friedrichstadt

Größe: gesamtes Fördergebiet 77,5 ha
Lage: Gemarkung Friedrichstadt, Dresden, südlich der Elbe zwischen Magdeburger Straße und Gleisbett (Dresden-Friedrichstadt / Bahnhof Mitte)
Beginn: 2003 förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes
Ende: voraussichtlich 2017
Einwohner:

2003: 3.190 Einwohner

2008: 3.319 Einwohner

2011: 4.372 Einwohner

2013: 4.619 Einwohner

2014: 4.958 Einwohner

Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Kommunale Statistikstelle

Leistungszeit: seit März 2009

 

Leistungen der STESAD GmbH

  • Mitarbeit Verfahrenssteuerung in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden
  • Erarbeitung von Fördermittelanträgen
  • Vorbereitung und Betreuung von Einzelmaßnahmen
  • Vertragsgestaltung zu Fördermaßnahmen, Abrechnung
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung, Grobkostenermittlung
  • Projektsteuerung von öffentlichen Baumaßnahmen auf Anforderung der Landeshauptstadt Dresden
  • Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung

Das Programm

  • das Bund-Länder-Programm "Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen" dient der Vorbereitung und Durchführung städtebaulicher Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen zum weiteren Abbau von städtebaulichen Missständen und Entwicklungsdefiziten

 

Qualitäten der Friedrichstadt

  • einer der wenigen Stadtteile mit original erhaltenen Barock- und Biedermeidergebäuden und barocker Stadtanlage
  • herausragend sind dabei die Matthäuskirche von Pöppelmann und das Markolini Palais zu bennenen
  • das Gebiet ist unmittelbar benachbart zu den Grünräumen des Ostrageheges und den Elbwiesen gelegen
  • die Kuppel des Dresdner Stadtschlosses und der Frauenkirche stehen in Sichtkontakt zu den Straßenräumen
  • das Krankenhaus Friedrichstadt fungiert als größter Arbeitgeber im Stadtteil und entwickelt sich ständig weiter
  • mit dem Riesa efau besteht für alle Altersgruppen direkt in der Friedrichstadt ein Kultur- und Freizeitangebot
  • die Friedrichstadt ist innenstadtnah und hat eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr

Missstände im Stadtteil

  • unzählige Brachflächen
  • desolater Gebäudezustand
  • fragmentarische Stadtstruktur
  • Rückgang der Bevölkerung
  • hohe Verkehrsbelastung

Zielsetzungen

  • Verbesserung des Wohnumfeldes, Erhöhung der Stadtteilidentität und Stärkung der kulturellen Angebote
  • Neuentwicklung der zahlreichen brachliegenden Grundstücke
  • Reduzierung des Leerstandes durch gezielten Rückbau oder Umnutzung
  • Sicherung der historischen Bausubstanz
  • Attraktivierung des öffentlichen Raumes (u.a. Bahnhofsvorplatz, Schäfereiplatz)
  • Schaffung neuer Grün- und Freiflächen (z.B. Hohenthalplatz, Spielplatz Berliner Straße und Quartier Roßthaler Straße)
  • Verbesserung des städtischen Erscheinungsbildes entlang der Hauptverkehrsstraßen
  • Stärkung der Anbindung an das Stadtzentrum, Verbesserung von Stadtteilverbindungen z.B. an die Wilsdruffer Vorstadt
  • Schaffung von Wegeverbindungen und Fahrradverbindungen stadtteilübergreifend

Maßnahmen (beispielhaft)

  • Aufwertung Hohenthalplatz
  • Schaffung neuer Spiel- und Sportplätze, so wurde im Bereich des Quartiers zwischen Löbtauer Straße, Schweriner Straße und den Anlagen der Deutschen Bahn eine Kinder- und Jugendfreizeitanlage als Freizeitpark realisiert
  • Gebäudesanierung, wie zum Beispiel dem ältesten Fachwerkhaus in der Friedrichstraße 26 (Manufakturhaus)
  • Beseitigung nicht mehr genutzter Nebengebäude