Ruine der St.-Pauli-Kirche / Entwicklung Kulturprojekt St. Pauli
Ausbau der Kirchruine St. Pauli zur kulturell genutzten Gemeinbedarfseinrichtung im Sanierungsgebiet Hechtviertel
| Gesamtausgaben: |
2,6 Mio. EUR |
| Förderfähige Kosten: |
2,2 Mio. EUR |
| geplante Umsetzung: |
2010 - 2012 |
| Leistungszeit: |
1996, 2001/2002, 2004/2005, 2005/2006, 2009 fortlaufend |
Von der Kirchenruine zum Kulturzentrum
Eröffnung- und Gedenkfeier
- 1996 im Frühjahr: Beginn der Sicherungsarbeiten für die Kirche und Enttrümmerungsmaßnahmen im Innen- und Außengelände
- 19. Juli 1996: Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages über 50 Jahre zwischen dem Eigentümer, der St.-Pauli-Kirchgemeinde und der STESAD GmbH, da der Gemeinde keine finanziellen Mittel zur Sicherung des Gebäudes zur Verfügung standen
- Bedingung: neue Nutzung muss sich harmonisch mit der Geschichte und Würde des Ortes verbinden
- die Ruine wurde beräumt, gesichert, vor weiterem Verfall bewahrt und für Veranstaltungen nutzbar gemacht
- für die Sicherungsmaßnahmen an der Ruine standen Städtebaufördermittel in Höhe von rund 500.000 DM zur Verfügung
Wandöffnung zur Fichtenstrasse
- 2. März 1997: 52 Jahre nach der Zerstörung Eröffnungs- und Gedenkfeier
- St.-Pauli-Kirche sollte zukünftig als kulturelle Begegnungsstätte für die Bewohner und Besucher des "Hechtviertels" genutzt werden
- 1999 im Sommer gründete sich der Verein TheaterRuine St. Pauli e.V. mit dem Ziel, die Ruine zu einer festen Adresse für Theater, Konzerte, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen mit besinnlichem, kommunikativem Charakter zu entwickeln
- die Veranstaltungen finden regelmäßig in den Abendstunden statt
- während den Veranstaltungen kommt es zu Lärmpegeln, die die gesetzliche Norm überschreiten und auch von den umliegenden Anwohnern als Belästigung empfunden werden