Startseite > Stadtentwicklung > Referenzen > Referenzen Gebietsbetreuung > Programmgebiet "Soziale Stadt" - Prohlis

Programmgebiet "Soziale Stadt" - Prohlis

Größe:

gesamtes Fördergebiet 327 ha

Teilgebiet Prohlis ca. 208,5 ha

Teilgebiet Am Koitschgraben / Karl-Laux-Straße ca. 158,5 ha

Lage: Südosten der Landeshauptstadt Dresden
Beginn: 2000
Ende: voraussichtlich 2020
Bevölkerung:

1990: 42.068 Einwohner

2003: 29.140 Einwohner

2008: 24.131 Einwohner

Quelle: Landeshauptstadt Dresden, Kommunale Statistikstelle

Leistungszeit: seit 2000

Leistungen der STESAD GmbH

  • Projektbeauftragter der Landeshauptstadt Dresden
  • kontinuierliche Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes unter Einbezug aller Akteure
  • Erarbeitung von Fördermittelanträgen
  • Vorbereitung von Einzelmaßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung

 

Das Programm

Stärkung der Indetifikation mit dem Stadtteil durch Bürgerfeste (Umweltzentrum Dresden/Prohlis)
  • das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" soll sozialen Polarisierungstendenzen in den Städten entgegenwirken
  • es handelt sich dabei in der Regel um hochverdichtete Stadtteile, die erhebliche Defizite aufweisen , so insbesondere im Hinblick auf ihre Sozialstruktur, den baulichen Zustand und die Ausstattung mit sozialer und stadtteilkultureller Infrastruktur
  • der besondere Ansatz des Förderprogramms "Soziale Stadt" stellt die Bündelung der für die Stadtteilentwicklung relevanten Finanzen und Maßnahmen als vordringliche Aufgabe deutlich heraus, d.h. den Einsatz der Städtebauförderungsmittel mit anderen Mitteln stadtentwicklungspolitisch relevanter Politikfelder (z.B. Wirtschaft, Wohnen, Umwelt) zu einem integrativen Ansatz zu verknüpfen um eine effektive und nachhaltige Stadtentwicklung zu ermöglichen

 

Das Programmgebiet

  • das Gebiet Dresden Prohlis / Wohngebiet Am Koitschgraben ist seit dem Jahr 2000 Fördergebiet im Programm "Soziale Stadt"
  • das Dresdner Fördergebiet entspricht in seinen Schwerpunktbereichen Prohlis und dem Wohngebiet Am Koitschgraben der Charakteristik großer Wohnsiedlungen der Nachkriegszeit, welcher in industrieller Plattenbauweise errichtet wurden
  • Problemlagen bestehen vor allem bei der fehlenden Nutzungsmischung, unzureichender sozialer Infrastruktur und wenigen gestalteten Freiräumen
  • das Programmgebiet wurde ausgewählt um problematischen Tendenzen in der Entwicklung der Bevölkerungsstruktur entgegen zu wirken und dabei das große Entwicklungspotenzial in Bezug auf das Wohnumfeld auszuschöpfen
  • die Förderschwerpunkte liegen in den Teilbereichen Prohlis und Wohngebiet am Koitschgraben in der Beseitigung der dortigen Missstände und die Erreichung der Ziele sind aufgrund der bestehenden Problemlagen dort von besonders großer Bedeutung
  • das integrierte Handlungskonzept für das Programmgebiet Prohlis / Wohngebiet Am Koitschgraben wurde im Jahr 2004 fortgeschrieben und am 01.07.2004 vom Stadtrat beschlossen

 

Ziele, Strategien, Maßnahmen

Spielplatz im Programmgebiet
  • die Kombination kurzfristiger und mittelfristiger investiver Maßnahmen der Wohngebäudesanierung und der Wohnumfeldverbesserung mit langfristigen nicht-investiven Projekten im Bereich der gebietsinternen Wirtschaft, Freizeit, Kultur sowie Imagepflege soll Entwicklungsimpulse für das Stadtgebiet setzen
  • verbunden mit der Prävention negativer Entwicklungen sollen nachhaltige Strukturen entwickelt werden, welche sich nach Abschluss der Maßnahmen im Rahmen der "Sozialen Stadt" verstetigen
  • die Initiierung von Schlüsselprojekten mit möglichst breiter Multiplikatiorwirkung wird angestrebt; der Prävention negativer Enwticklungen wird besondere Bedeutung beigemessen

 

Verbesserung der sozialen Infrastruktur, Neubau Jugendhaus Prohlis

Folgende Schwerpunkte besitzen eine hohe Priorität im Rahmen der Stadtteilentwicklung:

  • Stabilisierung der Bevölkerungszahl und Sozialkultur
  • Stärkung der Indetifikation der Bewohnerinnen und Bewohner mit ihrem Wohngebiet durch kleinräumlich erlebbare Bereiche
  • Verbesserung des Images bei der Erhaltung der Identität eines Neubauwohngebietes wird angestrebt
  • im Wohngebiet wird die Entwicklung im Quartoer durch eine aktivierende Programmbegleitung vor Ort, d.h. durch den Einsatz von zwei Quartiersmanagern, befördert
  • Aufwertung des Wohnumfeldes im öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Bereich
  • Verbesserung der Kommunikation und Orientierung im Gebiet, insbesondere auf öffentlichen Straßen und Plätzen
  • Etablierung und Stabilisierung der errichteten Stadtteilzentren mit multifunktioneller Nutzung (EInzelhandel, Kultur, Sport, Freizeit, Gemeinbedarf)
  • Ergänzungen im Bereich Gemeinbedarf, Freizeit, Sport - Verbesserung der sozialen und kulturellen Infrastruktur
  • Unterstützung der lokalen Wirtschaft durch Förderung einer Funktionsmischung aus Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung