Entwicklungsgebiet Nickern

Größe: 57 ha
Lage: Dresden-Nickern
Beginn: 11.05.1995 förmliche Festlegung
Ende: -
Entwicklungsträger: STESAD GmbH, seit 1994
Bevölkerung:

2004: ca. 1.500 Einwohner

2009: ca. 1.600 Einwohner

Leistungszeit: seit 1994

Leistungen der STESAD GmbH

  • Treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden
  • übergeordnete Verfahrenssteuerung in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Dresden
  • Grunderwerb, Bodenordnung
  • Koordinierung der Abbruchmaßnahmen und Altlastensanierung
  • Baulandentwicklung
  • Projektsteuerung der verkehrs- und medientechnischen Erschließung sowie der Frei- und Grünanlagen
  • Vermarktung und Veräußerung des Baulandes
  • städtebauliche Beratung und Vorbereitung von Entscheidungen der Landeshauptstadt Dresden
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Geschichte

Luftaufnahme des Entwicklungsgebietes (09/2004)
  • 6.000/5.000 v. Chr.: erste Besiedlung des Gebietes
  • 1288: erste urkundliche Erwähnung von Nickern
  • um 1350: erste Erwähnung des Rittersitzes Nickern, das Rittergut wechselt in den folgenden Jahrhunderten mehrfach die Besitzer
  • 1930: Beginn der Nutzung des Geländes durch die Deutsche Luftwaffe
  • 1945-1992: Nutzung des Geländes durch die sowjetischen Streitkräfte

Konversionsgebiet Nickern - Vom Kasernengelände zum attraktiven Wohngebiet

Ausschnitt aus dem Gestaltungsplan
  • 1994: STESAD GmbH übernimmt als treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden die komplette Koordination der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Dresden-Nickern
  • städtebauliches Entwicklungsziel: Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes zu einem attraktiven Wohngebiet am Stadtrand von Dresden
  • 1995: Beginn der Abbrucharbeiten
  • seit 1996 wurden durch Errichtung von Straßen und Wegen sowie der medientechnischen Ver- und Entsorgungsanlagen die Grundlagen für vielfältige Grundstücksangebote geschaffen
Ehemaliges Kasernengebäude nach der Sanierung
  • zu den größten Herausforderungen zählte die Erhaltung des ehemaligen Kasernengebäudes, das im Sommer 1998 an einen privaten Investor veräußert wurde
  • bereits im März 1999 konnte im ersten Bauabschnitt Richtfest gefeiert werden
  • im Oktober des Jahres 1999 zogen die ersten Mieter in die neuen, attraktiven Wohnungen des Kasernengebäudes
  • im Jahr 2000 wurden die restlichen Bauabschnitte der ehemaligen Kaserne fertiggestellt
  • damit ist der Kern des Wohngebietes, das ehemalige Stabsgebäude, bereits hochwertig saniert und beherbergt Wohnungen, kleinere Geschäfte und eine Kindertagesstätte
Innenhof der neuen Wohnanlage des ehemaligen Kasernen-Stabsgebäudes
  • um das erhalten gebliebene, sanierte Stabsgebäude gruppieren sich heute verschiedene Wohnareale mit unterschiedlichen Bebauungsmöglichkeiten, die locker mit grünen und hochwertig gestalteten Stadtteilparks wechseln: "Kauschaer Feld", "Auf dem Trutzsch" und "Lockwitzer Hang"
  • neben größeren Baufeldern, welche Bauträgern angeboten werden, gibt es eine Vielzahl von Baugrundstücken, die bauträgerfrei durch private Bauherren erworben und bebaut werden können
  • städtebauliches Entwicklungsziel seit 2000:
  • ca. 1.000 WE in Mehrfamilienhäusern und im individuellen Wohnungsbau
  • Stand der Entwicklung, Dezember 2009
  • 330 Eigenheime sowie 340 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau neu errichtet bzw. saniert, ca. 1.600 Bewohner leben im Wohngebiet