Geschichte
Luftaufnahme des Entwicklungsgebietes (09/2004)
- 6.000/5.000 v. Chr.: erste Besiedlung des Gebietes
- 1288: erste urkundliche Erwähnung von Nickern
- um 1350: erste Erwähnung des Rittersitzes Nickern, das Rittergut wechselt in den folgenden Jahrhunderten mehrfach die Besitzer
- 1930: Beginn der Nutzung des Geländes durch die Deutsche Luftwaffe
- 1945-1992: Nutzung des Geländes durch die sowjetischen Streitkräfte
Konversionsgebiet Nickern - Vom Kasernengelände zum attraktiven Wohngebiet
Ausschnitt aus dem Gestaltungsplan
- 1994: STESAD GmbH übernimmt als treuhänderischer Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Dresden die komplette Koordination der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Dresden-Nickern
- städtebauliches Entwicklungsziel: Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes zu einem attraktiven Wohngebiet am Stadtrand von Dresden
- 1995: Beginn der Abbrucharbeiten
- seit 1996 wurden durch Errichtung von Straßen und Wegen sowie der medientechnischen Ver- und Entsorgungsanlagen die Grundlagen für vielfältige Grundstücksangebote geschaffen
Ehemaliges Kasernengebäude nach der Sanierung
- zu den größten Herausforderungen zählte die Erhaltung des ehemaligen Kasernengebäudes, das im Sommer 1998 an einen privaten Investor veräußert wurde
- bereits im März 1999 konnte im ersten Bauabschnitt Richtfest gefeiert werden
- im Oktober des Jahres 1999 zogen die ersten Mieter in die neuen, attraktiven Wohnungen des Kasernengebäudes
- im Jahr 2000 wurden die restlichen Bauabschnitte der ehemaligen Kaserne fertiggestellt
- damit ist der Kern des Wohngebietes, das ehemalige Stabsgebäude, bereits hochwertig saniert und beherbergt Wohnungen, kleinere Geschäfte und eine Kindertagesstätte
Innenhof der neuen Wohnanlage des ehemaligen Kasernen-Stabsgebäudes
- um das erhalten gebliebene, sanierte Stabsgebäude gruppieren sich heute verschiedene Wohnareale mit unterschiedlichen Bebauungsmöglichkeiten, die locker mit grünen und hochwertig gestalteten Stadtteilparks wechseln: "Kauschaer Feld", "Auf dem Trutzsch" und "Lockwitzer Hang"
- neben größeren Baufeldern, welche Bauträgern angeboten werden, gibt es eine Vielzahl von Baugrundstücken, die bauträgerfrei durch private Bauherren erworben und bebaut werden können
- städtebauliches Entwicklungsziel seit 2000:
- ca. 1.000 WE in Mehrfamilienhäusern und im individuellen Wohnungsbau
- Stand der Entwicklung, Dezember 2009
- 330 Eigenheime sowie 340 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau neu errichtet bzw. saniert, ca. 1.600 Bewohner leben im Wohngebiet