Startseite > Über uns > Aktuell > Aktuell Beitrag

St. Pauli Ruine kommende Saison regensicher - Spielbetrieb startet 26. Mai

11.01.2012

Dresdner Neueste Nachrichten - Ein Beitrag von Nadine Steinmann

Die St. Pauli Ruine im Neustädter Hechtviertel öffnete 1997 als Kultur- und Begegnungsstätte. Im Laufe der Jahre etablierte sie sich als Sommertheater mit einzigartigem Ambiente. Von Mai bis Ende September werden den Zuschauern auf der Bühne der alten Kirche über 100 Theateraufführungen, Konzerte, Vorlesungen und weitere Veranstaltungen geboten.

Seit Anfang 2011 wird allerdings an der bereits zerfallenden Ruine gebaut. Auftakt für die Arbeiten bildete die Einrichtung von Sanitäranlagen im Untergeschoss. Zusätzlich entstand in dem unterirdischen Bereich noch ein behindertengerechter Eingang zum Kirchenschiff. Auch eine Lüftungsanlage im Keller, sowie Haupt- und Glockenturmtreppe, wurden im vergangen Jahr neu eingerichtet.

Die wichtigste Baumaßnahme stellte aber das neue Glasdach mit einer Fläche von circa 400 Quadratmetern dar. Für rund eine Million Euro ist es mittlerweile fast komplett fertig gestellt und soll in Zukunft zwei durchaus unterschiedliche Schutzfunktionen erfüllen: die Anwohner sollen vor den Geräuschen des Theaterbetriebes geschützt und die Mauern der Ruine vor einem weiteren Verfall durch die Witterungsbedingungen bewahrt werden.

Von der Grundsteinlegung für die Kirche bis heute sind schließlich bereits 123 Jahre vergangen. Außerdem entstanden während der beiden Weltkriege durch Bombenangriffe Schäden am Turm, am Dach über dem Kirchenschiff und auch von den ehemals drei Glocken ist heute nur noch eine übrig geblieben. 2005 musste die Kirche baupolizeilich gesperrt werden.

Bereits seit 1965 versuchte die St. Pauli Kirchengemeinde durch Teilsanierungen, die Kirche so gut wie möglich in Stand zu halten. Leider fehlten die nötigen finanziellen Mittel. Über 30 Jahre später schloss die Gemeinde mit der Stesad GmbH einen Erbbaurechtsvertrag ab, denn die Firma war, im Gegensatz zur Gemeinde, berechtigt Städtebaufördermittel zu beantragen. Im Jahr 2010 bewilligte schließlich der Stadtrat, nach Zustimmung der Ausschüsse für Kultur, Bau und Finanzen, einstimmig den Ausbau der St. Pauli Ruine mit Fördermitteln in einer Höhe von 2,6 Millionen Euro.

"Wir hoffen, dass wir zukünftig mit dem neuen Bau wieder ein breitgefächertes Angebot auf die Beine stellen können", sagt Jörg Berger, Vorstandsmitglied des Vereins Theaterruine St. Pauli. In den vergangenen Jahren konnten auf Grund der Lautstärke unter anderem kaum Konzerte gespielt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wollen Berger und alle Schauspieler des Vereins die Theaterruine als "kulturelles Zentrum des Stadtviertels" wieder aufleben lassen. Mit einer verbesserten Technik und 100 geplanten Vorstellungen soll es 2012 ein qualitativ hochwertiges Angebotsspektrum geben - neben ernsten Aufführungen auch mit unterhaltsamen Komödien. Den Anfang macht am 26. Mai die turbulente Verwechslungskomödie "Der Diener zweier Herren". Die St. Pauli Ruine im Neustädter Hechtviertel öffnete 1997 als Kultur- und Begegnungsstätte. Im Laufe der Jahre etablierte sie sich als Sommertheater mit einzigartigem Ambiente. Von Mai bis Ende September werden den Zuschauern auf der Bühne der alten Kirche über 100 Theateraufführungen, Konzerte, Vorlesungen und weitere Veranstaltungen geboten.

Seit Anfang 2011 wird allerdings an der bereits zerfallenden Ruine gebaut. Auftakt für die Arbeiten bildete die Einrichtung von Sanitäranlagen im Untergeschoss. Zusätzlich entstand in dem unterirdischen Bereich noch ein behindertengerechter Eingang zum Kirchenschiff. Auch eine Lüftungsanlage im Keller, sowie Haupt- und Glockenturmtreppe, wurden im vergangen Jahr neu eingerichtet.

Die wichtigste Baumaßnahme stellte aber das neue Glasdach mit einer Fläche von circa 400 Quadratmetern dar. Für rund eine Million Euro ist es mittlerweile fast komplett fertig gestellt und soll in Zukunft zwei durchaus unterschiedliche Schutzfunktionen erfüllen: die Anwohner sollen vor den Geräuschen des Theaterbetriebes geschützt und die Mauern der Ruine vor einem weiteren Verfall durch die Witterungsbedingungen bewahrt werden.

Von der Grundsteinlegung für die Kirche bis heute sind schließlich bereits 123 Jahre vergangen. Außerdem entstanden während der beiden Weltkriege durch Bombenangriffe Schäden am Turm, am Dach über dem Kirchenschiff und auch von den ehemals drei Glocken ist heute nur noch eine übrig geblieben. 2005 musste die Kirche baupolizeilich gesperrt werden.

Bereits seit 1965 versuchte die St. Pauli Kirchengemeinde durch Teilsanierungen, die Kirche so gut wie möglich in Stand zu halten. Leider fehlten die nötigen finanziellen Mittel. Über 30 Jahre später schloss die Gemeinde mit der Stesad GmbH einen Erbbaurechtsvertrag ab, denn die Firma war, im Gegensatz zur Gemeinde, berechtigt Städtebaufördermittel zu beantragen. Im Jahr 2010 bewilligte schließlich der Stadtrat, nach Zustimmung der Ausschüsse für Kultur, Bau und Finanzen, einstimmig den Ausbau der St. Pauli Ruine mit Fördermitteln in einer Höhe von 2,6 Millionen Euro.

"Wir hoffen, dass wir zukünftig mit dem neuen Bau wieder ein breitgefächertes Angebot auf die Beine stellen können", sagt Jörg Berger, Vorstandsmitglied des Vereins Theaterruine St. Pauli. In den vergangenen Jahren konnten auf Grund der Lautstärke unter anderem kaum Konzerte gespielt werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten wollen Berger und alle Schauspieler des Vereins die Theaterruine als "kulturelles Zentrum des Stadtviertels" wieder aufleben lassen. Mit einer verbesserten Technik und 100 geplanten Vorstellungen soll es 2012 ein qualitativ hochwertiges Angebotsspektrum geben - neben ernsten Aufführungen auch mit unterhaltsamen Komödien. Den Anfang macht am 26. Mai die turbulente Verwechslungskomödie "Der Diener zweier Herren".

Zurück